03 Mai

Method Feedern – Das solltest du beachten

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Du setzt gerne die Method Feeder Montage ein, doch wartest noch auf den entscheidenden Durchbruch oder möchtest dich ganz neu mit dem Thema beschäftigen? Im folgenden Blogbericht erhältst du wichtige Infos zum Method Feedern. ✅
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Autor Pascal Stein konnte sein Können bereits an zahlreichen Wettkämpfen unter Beweis stellen.

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Vorbereitung: Ein vielversprechender Method Feeder Ansitz sollte gut vorbereitet sein. Während dem Angeln müssen alle notwendigen Materialien bereitstehen, damit du dich schnell an das Fressverhalten der Fische anpassen kannst.

Futter: Wir empfehlen dir zunächst das Futter anzumischen und Pellets vorzubereiten, damit Sie zum Angelbeginn einsetzbar sind. Es bedarf im Vergleich zum klassischen Feedern oder Stippangeln einer speziellen Futtermischung, die sich im Method Feeder Futterkorb geeignet formen lässt.
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Pascal setzt heute auf die Balzer Feedermaster Method Feeder Mischung und auf 2mm große Micro Pellets.

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Beim Anmischen des Futters kann tatsächlich viel falsch gemacht werden. Wenn zu viel Wasser hinzugegeben wird, ist die Mischung direkt unbrauchbar. Wird zu wenig Wasser hinzugefügt lässt sich das Futter nicht in den Korb drücken. Damit du bei deinem nächsten Ansitz alles richtig machst erhältst du hier eine Schritt für Schritt Anleitung für dein perfektes Futter.
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Schritt für Schritt Anleitung Futter anmischen

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Wie in der Anleitung beschrieben eignen sich zum Mischen des Futters ganz besonders gut flache und breite Gefäße, wie beispielsweise der Feeder Master Bait Bowl oder der 25 Liter große Bait Bucket.
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Die Method Feeder Pellets werden in ein kleines Gefäß gegeben und anschließend leicht mit Wasser bedeckt. Nach ca. 2 Minuten sind sie schon einsatzbereit.

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Das Futter zieht nun etwas durch und die Pellets saugen sich ebenfalls mit Wasser voll. Jetzt bleibt genügend Zeit, um seine Angel aufzubauen und die Montage herzurichten.
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Rute: Zum Method Feedern eignen sich Ruten mit einer Länge zwischen 3,25m und 3,65m. Damit sind Sie kürzer als herkömmliche Feederruten, da man auf vergleichsweise kurze Distanzen angelt. Das Wurfgewicht sollte an die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Strömungsverhätnisse, Wurfweiten und Korbgrößen können einen Einfluss auf das ideale Wurfgewicht nehmen – Für die meisten Situationen eignen sich Ruten zwischen 50 und 80 Gramm. Pascal setzt auf zwei verschiedene Modelle: Die Masterpiece, sowie der Magna Feederace aus unserem Hause. Die Feederspitze darf ruhig etwas härter ausfallen, damit der Selbsthakeffekt begünstig wird.

Rolle: Mit einer mittelgroßen Stationärrolle ist man bereits bestens gerüstet. Wichtige Ausstattungsmerkmale sind eine fein arbeitende Bremse, eine saubere Schnurverlegung und DAS RELEASE CLIP SYSTEM – Der Release Clip hilft dem Angler seine Angelstelle immer passgenau zu treffen. Beißt ein großer Fisch an gibt der Release Clip die Schnur frei und es kommt nicht zum Schnurbruch. Ausgestattet mit einem Release Clip ist z.B. die Tidec 8400 LF, sowie die Alegra Light Feeder 6500 .

Schnur: Beim Method Feedern kommen ausschließlich monofile Schüre zum Einsatz, da diese eine höhere Dehnung aufweisen, die beim Drill großer Fische mit feinen Montagen von Vorteil ist. Ein gutes Modell sollte zwei Eigenschaften besitzen: Sie sollte schnell zum Gewässergrund sinken und möglichst weich sein. Als geeignete Durchmesser haben sich Modelle zwischen 0,17 und 0,25mm durchgesetzt. Auch hier sollte man die Schnurstärke wieder an die vorherrschende Gewässerstruktur und Fischgröße anpassen. Vor allem an hindernisreichen Plätzen, die von Seerosen, Totholz und Kraut umgeben sind empfielt sich eine Schlagschnur. Als Hauptschnur dürfen wir an der Stelle unsere Method Feeder Schnur besonders hervorheben.
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Pascal kontrolliert sein Setup

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Montage: An die Schnur gehört natürlich auch eine Montage. Method Feedern gilt nicht unbedingt als Hexenwerk. Zu einer klassischen Montage gehören nur drei Bestandteile: 1. Ein Method Feeder Korb, 2. Ein Vorfach und 3. Das Rig.
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So sieht Pascal’s Montage aus

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Ein Method Feeder Vorfach ist ebenfalls meist monofil und weist im Regelfall eine Länge zwischen 8 – 12cm auf. Dabei besitzt es einen Druchmesser von 0,18 – 0,25mm. Bei der Wahl der Köderpräsentation gibt es verschiedene Optionen:

1. Pelletband: Wenn du mit einem Pellet angeln möchtest eignet sich ideal das Pelletband. Für ein komfortables Handling ist der Einsatz einer Pelletzange absolut empfehlenswert. Damit kannst du den Pellet kinderleicht in das Band einsetzen.

2. Mini Speer: Andere Vorfächer sind mit einem kleinen Spieß ausgestattet. Auf ihn kannst du Mini – Boilies und Pellets kinderleicht aufziehen. Einziger Nachteil: Besonders harte Köder können dabei brechen.

3. Hair Rig: Bei einem Hair Rig handelt es sich um ein Vorfach mit überstehendem Ende und einer Schlaufe. Hier kannst du mithilfe einer feinen Boilienadel im Hand – Umdrehen kleine Boilies oder Mini – Pellets aufziehen. Pascal setzt heute ebenfalls auf ein Hair Rig
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So wird der Köder am Hair Rig angebracht.

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Als Köder finden beim Method Feedern in der Regel kleine Boilies, Pop Ups oder Pellets ihren Einsatz. Pascal nutzt heute unseren aromatisierten Beißfix® Gummimais, der in diesen fängigen Geschmacksrichtungen erhältlich ist: Vanille (Scopex), Honig, Kokosnuss, Kirsche, Ananas, Fisch, Erdbeere und Knoblauch.
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Der aromatisierte Beißfix® Gummimais

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Hinter dem Vorfach befindet sich dann der charakteristische Method Feeder Korb. Das Besondere an der Method Feeder Angelei beschreibt die Tatsache, dass man mit seinem Hakenköder immer exakt auf dem Futterplatz angelt. In dieser Schritt für Schritt Anleitung zeigen wir dir, wie du deinen Futterkorb korrekt befüllst:

1. Zunächst wird der Köder in die Form gelegt
2. Jetzt streust du so viel Futter über den Pellet, bis die Mulde befüllt ist
3. Im dritten Schritt drückt man den Method Feeder Korb so fest in das Futter, sodass es daran klebt
4. Et voilà: Schon ist die Montage einsatzbereit
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Der Angelplatz: Beim Method Feedern ist es essentiell, dass die Angelstelle immer wieder (möglichst) exakt getroffen wird, um eine Futterstreuung zu vermeiden. Dabei sind zwei Faktoren zu beachten:

1. Die Wurfrichtung: Damit du immer in die richtige Richtung wirfst, solltest du dir einen Punkt am Horizont (z.B. ein Haus, einen Baum oder einen Strommasten) aussuchen und mit jedem Auswurf diesen Punkt erneut anvisieren.
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Angelstelle Method Feedern

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2. Die Entfernung: Um beim (Method-) Feedern immer die richtige Stelle zu treffen ist es ebenso entscheidend, dass du die gleiche Entfernung erreichst. Das schaffst du dank eines (Release) Schnurclips und dem Distanz Finder. Zunächst wirfst du den Futterkorb an deine bevorzugte Angelstelle. Als Einsteiger sollte sie zwischen 25 und 50m entfernt sein. Sobald der Korb am Platz angekommen ist legst du die Schnur in den Clip und hast deine Entfernung markiert. Sollte jetzt der Releaseclip auslösen oder es kommt zu einem Schnurbruch, dann ist es von Vorteil deine Angelentfernung zu kennen. Das gelingt dir mit einem Distanz Finder wie folgt:

1. Stelle ihn in der Entfernung deiner Rutenlänge. auf
2. Wirf an die gewünschte Angelstelle und und leg den Clip ein
3. Wickel nun so oft um die Stäbe und zähle die Wicklungen, bis du auf den Clip stößt
4. Multipliziere die Entfernung der Distanz Finder mit der Anzahl an Wicklungen. Rechenbeispiel: 13 Wicklungen x 3,60m Entfernung zwischen den Sticks = 46,8m Angelentfernung.
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Pascal längt konzentriert die Angelentfernung ab

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Vorfüttern: Nachdem du deine Angelstelle gefunden hast wird der Platz vorbereitet. Hierbei wirft Pascal zunächt ohne Hakenköder 2 – 3 Futterkorbfüllungen gezielt an seine Angelstelle, um vor Angelbeginn bereits eine kleine Futtersteller zu erhalten.
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Nachdem Pascal die Startfütterung abgeschlossen hat und sein Hakenköder inklusive Vorfach fangbereit im Wasser liegt, beginnt zunächst das bekannte „Warten“.
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Fänge: Schnell haben sich Kleinfische am Futterplatz eingefunden. Kleine Rotaugen sind beim Method Feedern allerdings nicht Pascal’s Zielfische. Jetzt wird es Zeit für ihn das Futter umzustellen und gröbere Partikel hinzuzugeben.
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Dips, Aromas und Sprays: Um die Attraktivität des eingesetzten Futters und der Hakenköder weiter zu erhöhen eignen sich Aromastoffe, die man ins Futter rühren kann. Ebenfalls empfehlen sich Köderdips und Sprays für eine verbesserte Fängigkeit.
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Von oben nach unten: Beissfix Speci Aroma, Method Feeder Köder Dip und Beißfix® Power Spray

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Biss: Wegen der Selbsthakmontage erschrecken sich Fische, die den Köder aufgenommen haben und es kommt zu starken Einschlägen und Fluchtreaktionen. Wer nicht direkt neben der Rute sitzt, solllte eine Freilaufrolle nutzen oder die Bremse in diesen Situationen weit genug öffnen. Große Karpfen können eine Angel schon mal ins Wasser ziehen.
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Dank der Selbsthakmontage ist ein Anhieb nicht notwendig. Man sollte die Rute nach dem Anbiss nur leicht anheben. Ebenfalls macht es Sinn beim Drill die Rute tief zu halten, damit man den Fisch besser kontrollieren kann. Ergebnis: Pascal hat alles richtig gemacht und wird mit schönen Friedfischen belohnt, Petri Heil!
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In diesem Film zeigen wir dir, wie mit der Method Feeder Montage dicke Friedfische fangen kannst.

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