18 Mai

Forellenangeln mit dem Metallica Spinner

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Worauf kommt es beim Forellenangeln mit Spinner im Bach an? Zunächst ein paar Infos über unser Metallica Spinner: (Video unten)
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Timo mit wundervoller „Bafo“

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Der ausgeklügelte Metallica Spinner sieht nicht nur futuristisch aus, sondern läuft unter Wasser selbst bei langsamen Einkurbeln exzellent. Die kleinen Modelle sind ideal zum Barsch-, und Forellenangeln geeignet, die großen Modelle sind super Hechtköder. Das schwarze Modell ist bei klarem Wasser und Sonnenschein eine absolute Bank und die Doppelblattspinner sorgen für enorme Druckwellen, vor denen kaum ein Raubfisch halt machen kann. An kleinen Forellenbächen sowie großen Naturseeen, dieser außergewöhnliche Spinner kann überall bedenkenlos eingesetzt werden.
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Alle Metallica Spinner im Überblick

Köderführung

Natürlich kann man den eigentlichen Lauf eines Spinners nicht sehr stark variieren, aber dennoch muss ein Spinner nicht einfach nur stumpf gegen die Strömung eingekurbelt werden. Bei der Wahl des Führungsstils sollte man immer auch den jeweiligen Spot der befischt wird im Auge behalten.

Führungsstil 1

Wie bereits erwähnt muss man den Spinner nicht immer nur stumpf gegen die Strömung leiern, dass heißt jedoch nicht das diese Form der Köderpräsentation nicht auch fängig sein kann. Vor allem wenn Döbel und Barsche im Bach vorkommen kann das langsame Einkurbeln entlang von Fließrinnen oder vorbei an Unterständen sehr fängig sein. Auf Grund der Rotation des Spinnerblattes ist ein schnelles Einkurbeln gegen die Strömung oft zu belastend für Rute und Rolle und in der Regel auch nicht sehr fängig.

Führungsstil 2

Der zweite Führungsstil ist eigentlich mein Favorit im Bach und kann vor allem auf Forellen und Äschen das ganze Jahr (außerhalb der Schonzeiten) gute Erfolge bringen. Auch hier leiert man den Spinner einfach ein, jedoch mit der Strömung oder leicht schräg mit der Strömung. Fische im Bach sind oft spezialisiert auf heran treibende Nahrung und folgen nicht unbedingt aktiv der Beute sondern nutzen viel mehr die Möglichkeit die sich ihnen bietet wenn etwas auf oder über sie her treibt. Ein weiterer Vorteil vom einholen mit der Strömung ist, dass sich der Köder lange im Blickfeld des Fisches befindet und der Fisch die Beute besser ins Visier nehmen kann, als wenn sie schnell von hinten an ihm vorbei gezogen wird. Oftmals folgen die Fische auch stromab haben sie die mit der Strömung „herantreibende“ Beute erst einmal als Ziel auserkoren. Wichtig ! Den Köder immer bis an sich vorbei führen, oftmals erfolgt noch ein Biss wenn der Spinner auf Grund des Schnurbogens eine Kurve macht und sich in die Strömung stellt.

Führungsstil 3

Speziell wenn die Fische träge sind (zu Saisonstart oder wenn es ein Überangebot an Nahrung gibt), oder sich in tiefen Kolken aufhalten, kann es sehr effektiv sein Spinstopps einzulegen und den Spinner kurz ab taumeln zu lassen. An tiefen Stellen kann man den Köder auch mal bis zum Grund absinken lassen um ihn dann bei Grundkontakt sofort wieder zu starten. Das bringt mir gerade im Frühjahr auch mal die größeren Fische.

Führungsstil 4
Driften lassen, auch das kann fängig sein. Speziell in sehr starker Strömung oder in Rinnen die in Kolke übergehen ist es einen Versuch wert, den Spinner auf die gegenüberliegende Seite des Gewässers zu schlenzen und den Köder an straffer Schnur abtreiben zu lassen. Der Köder treibt durch die Rinne und macht dann langsam eine Kurve in Richtung der Uferseite an der man sich befindet. Speziell wenn sich der Köder langsam auf das eigene Ufer zubewegt sollte man mit Bissen rechnen.
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Passt die Köderführung sind klasse Fänge möglich
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Spotwahl

Die Spotwahl richtet sich theoretisch immer nach Zielfisch. Für mich ist Zielfisch Nr.1 am Bach die Bachforelle. Schnelles Wasser, Kolke mit möglichst viel Totholz und unterspülte Ufer ziehen mich dann magisch an ! Vor allem Deckung wie Totholz oder ins Wasser ragende Wurzeln spielen bei der Jagd nach Forellen eine große Rolle. Tiefe Rinnen sollte man natürlich auch nie auslassen. Bei wärmeren Wassertemperaturen sollte man sich vermehrt nach Sauerstoffreichen Stellen umsehen, also nach sehr turbulentem Wasser an denen viel Luft ins Gewässer eingetragen wird. Also kleinere Abstürze, Wehre oder ähnliches. Äschen hingegen haben keinerlei Deckungsansprüche und halten sich die meiste Zeit in der Gewässermitte von mäßig bis schneller fließender Abschnitten auf. Begleitarten wie Döbel und Barsche findet man in Bächen in der Regel in langsam fließenden Abschnitten mit viel Totholz oder in tiefen langsam fließenden Rinnen und größeren Kolken.
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