30 Mai

5 Tipps zum Forellenangeln mit der Bienenmade | Das musst du beachten

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Ein Blogbeitrag in Zusammenarbeit mit Olaf Kaufmann und Michael Feige
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Links Olaf Kaufmann, rechts Michael Feige
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Vorwort

Du hast dich bereits auf eine Angeltechnik spezialisiert, doch es fehlt noch der entscheidende Durchbruch? In unseren Top 5 Angeltipps erhältst du praxisnahe Einblicke in die Vorgehensweise unserer Profis, die dir am Wasser immer einen Fangvorteil verleihen werden. In diesem Blogbeitrag, der in Anlehnung zum Film veröffentlicht wird zeigen dir Olaf Kaufmann und Michael Feige wie du die Bienenmade richtig am Forellensee einsetzt und damit mehr fängst.
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Tipp 1: Art und Anzahl der Bienenmade(n)

Grundsätzlich gilt: Du solltest immer zwei Bienenmaden einsetzen. Dabei gibt es die Möglichkeit eine Künstliche und eine Echte anzuködern oder zwei künstliche bzw. zwei echte Bienenmaden an den Haken zu hängen. Die künstliche Bienenmade bringt mehr Farbe ins Spiel und kann durch die unterschiedlichen Aromen für mehr Geruch unter Wasser sorgen. Die echte Bienenmade bietet den Vorteil, dass sich Diese unter Wasser auch dann bewegt, wenn der Angler nicht aktiv angelt. Daher gilt folgende Faustformel: Möchtest du die Rute ablegen solltest du lieber zwei echte Bienenmaden nutzen. Solltest du aktiv angeln, dann empfehlen sich zwei künstliche Bienenmaden, da diese widerstandsfähiger sind. Die Kombi aus künstlicher und natürlicher Bienenmade ist die Allroundversion!
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Links fefindet sich unsere
Beißfix® Bienenmade, rechts die bunte Larva.
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Tipp 2: Die Bienenmade richtig anködern (Schritt für Schritt Anleitung)

Wichtig ist ein dünndrähtiger Haken, damit sich die Bienenmaden ideal aufziehen lassen. Einige Hersteller, wie z.B. Owner bieten spezielle „Bienenmadenhaken“ an. So geht die Anköderung:

  1. Die erste Bienenmade einstechen und auf den Hakenschenkel ziehen
  2. Die zweite Bienenmade wird dann einfach auf die Hakenspitze gehängt

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So sieht die richtige Anköderung aus.

Tipp 3: Die Bienenmaden-Montage

Bei der Montage gibt es im Wesentlichen zwei Optionen:

1. Die Forelleneimontage: Bei dieser Montage ziehst du zunächst das Forellenei auf die Hauptschnur. Darunter solltest du als Knotenschutz eine Gummiperle und als Vorfachverbinder ein Wirbel anbringen. Auf dem Vorfach befindet sich dann eine Pilotkugel, mit der du die Ködertiefe beeinflussen kannst. Darunter kommt anschließend nur noch der Haken.

2. Die Sbirolinomontage: Die Sbirolinomontage ist zunächst identisch aufgebaut wie die Forelleneimontage. Es gibt allerdings zwei Unterschiede: 1. Du ziehst natürlich anstatt eines Forelleneis ein Sbirolino auf. 2. Auf dem Vorfach befindet sich statt einer Pilotkugel ein Schrotblei, um die Tiefe einzustellen. Wer die Rute abglegen möchte, sollte am Köder zusätzlich einen etwas Forellenteig anbringen, damit er nicht am Grund liegt.
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Links: die Forelleneimontage / Rechts: die Sbirolinomontage
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Tipp 4: Hardware – Rute / Rolle / Schnur

Rute: Grundsätzlich gilt: Man sollte so leicht wie eben möglich fischen und vor allem bei der Forelleneirute auf ein feines Modell achten. Olaf setzt auf unsere Sbirolino Modelle der Edition IM-12 Serie. Für die Forelleneimontage kommt die Sbiro 25 zum Einsatz und zum Sbirolinoangeln die Sbiro 55.

Schnur: Bei der Schnur ist folgendes zu beachten: Für die Forelleneimontage sollte man lieber eine Monoschnur mit einem Durchmesser von ca. 0,20mm nutzen. Beim Sbirolinoanglen ist eine sinkende Schnur von Vorteil. Daher empfehlen wir dir ein geflochtenes Modell zwischen 0,10mm und 0,15mm.

Rolle: Zum Forellenangeln mit der Bienenmade eignen sich 2000er-4000er Angelrollen. Neben den klassischen Qualitätsmerkmale, zu denen ein ruhiger Lauf, eine fein einstellbare Bremse und mehr vieles mehr steht, empfiehlt sich bei der Sbirolinorute ebenfalls ein Freilauf, da man die Bisse im Gegenteil zur Forelleneimontage nicht sehen kann.
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Die Geräte auf dem Foto: Tactics BR / Owner Broad / Edition IM 12 Sbiro
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Tipp 5: Führungstechniken

Wie fische ich die Bienenmade richtig? Einfach reinwerfen und abwarten kann auch Fisch bringen, allerdings ist es viel effektiver den Köder durchs Wasser zu ziehen und so die Fische zu suchen. Unsere Empfehlung: Werft die Montage samt Köder aus und lasst sie zunächst 5-7 Minuten liegen. Dann macht ihr zwei langsame Kurbelumdrehungen – Dadurch zieht ihr den Köder nach oben und lasst ihn wieder zum Grund taumeln. Anschließend lasst ihr die Rute wieder ein paar Minuten liegen. Häufig kommen die Bisse genau dann, wenn ihr die Rute in den Ständer gelegt habt.
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Video

Hoffentlich konnten wir euch mit diesem Blogbeitrag weiterhelfen. Wer sich das Geschriebende nochmal in Bewegtbildern wünscht kann sich diesen Film anschauen: Petri Heil!
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