10 Aug

Angeln mit Forellenteig – 3 Montagen für maximalen Fangerfolg

Ein Blogbeitrag in Zusammenarbeit mit Olaf Kaufmann

Olaf mit schönem „Teigsaibling“
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Beim Forellenangeln mit Forellenteig kann einiges falsch gemacht werden. In diesem Blogbeitrag erklären wir dir detailliert, worauf es bei den drei wichtigsten Techniken zum angeln mit Forellenpaste ankommt und zeigen dir, wie man Forellenteig richtig formt und am Haken befestigt. Damit ist man aufs aktive (Schleppen & Tremarellaangeln), sowie passive Forellenangeln bestens vorbereitet. Allgemeiner Hinweis: Sollte dir etwas unklar sein, so kannst du einfach auf den Videolink unten klicken und alle Infos noch einmal in Bewegtbildern abrufen.
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1. Montage: Die Posenmontage zum Schleppen

Aufbau der Montage: Ganz oben befindet sich eine Pose, die du mithilfe eines Gummirings feststellen kannst. Darunter bringst du dann ein Glasgewicht an, welches als zusätzliches Wurfgewicht dient. Der Clou: Unter Wasser sinkt das Glasgewicht deutlich langsamer zu Boden, als ein herkömmliches Bleigewicht. Darunter bringt Olaf einfach eine Gummiperle und einen Wirbel an, in dem das Vorfach mit Haken eingeschlauft wird. Das Vorfach ist in der Regel um die 100cm lang und kommt auf einen Durchmesser von ca. 0,25mm. Der Haken wird in der Größe 4 – 8 gewählt. Das ist davon abhängig, zu welcher Jahreszeit man auf Forelle fischt. Im Winter werden den Forellen größere Happen präsentiert, als im Sommer.

Führungstechnik: Hier wirfst du die Montage einfach an deine gewünschte Angelstelle, lässt den Köder kurz absinken und ziehst ihn anschließend im Zeitlupentempo wieder ein. Wie das genau funktioniert siehst du inkl. Live Bisse im Film.
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Die Posenmontage zum Teigangeln
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2. Montage: Die Sbirolinomontage zum Schleppen

Aufbau der Montage: Die zweite Montage ist ganz anders aufgebaut als die Erste. Zunächst montierst du statt der Pose einen Sbirolino. Das Gewicht sollte hier von der vorherrschenden Gewässertiefe und Wurfweite abhängig gemacht werden. An großen Gewässern musst du wohlmöglich weiter werfen, als an kleinen Anlagen. Empfehlenswert sind Modelle zwischen 10 und 30 Gramm. Unsere Sbirolinos sind so konzipiert, dass sie trotz der unterschiedlichen Gewichte auch in verschiedenen Gewässertiefen laufen können. Das ermöglicht auch an großen Gewässern eine flache Köderführung und umgekehrt. Hinter dem Sbirolino wird kein Glasgewicht angebracht. Der Rest ist identisch wie bei der ersten Montage. Eine Übersicht unserer Sbirolinos erhältst du in der nächsten Grafik.

Führungstechnik: Auch bei der zweiten Montage wird aktiv auf Forelle gefischt. Das heißt du wirfst Sie wieder an eine beliebige Stelle im Teich und ziehst sie anschließend langsam an dich heran. Forellen lassen sich durch die Bewegung des Propellers auch aus weiter Entfernung anlocken.
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Unsere Sbirolinos im Überblick
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3. Montage: Die Sbirolinomontage zum passiven Angeln

Aufbau: Zugegebenermaßen ist diese Montage genau gleich aufgebaut, wie die zweite Montage, doch eines ist anders: Die Art und Weise der Anwendung.

Führungstechnik: Während man die erste Montage nur aktiv einsetzt, kann diese hier auch passiv gefischt werden. Das heißt im Klartext: Du wirfst sie einfach an eine Angelstelle und wartest darauf, dass dein Teig von einer Forelle gefunden wird. Ein ganz besonders heißer Tipp: Du solltest alle paar Minuten die Montage etwas anziehen, damit dem Forellenteig ein Hauch von Leben geschenkt wird.
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Die Sbirolinomaontage zum Teigangeln
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Gerne kannst du dir jetzt noch unseren Film zu diesem Thema anschauen, um alle Infos in bewegten Bilder vor dir zu haben.
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