30 Mai

Spinner angeln – Erfolgreich auf Raubfisch mit dem Dreh

Der Spinner ist einer der ältesten Kunstköder doch trotzdem brandaktuell. Es gibt kaum einen Räuber, der sich nicht von dem rotierenden Metallblatt verführen lässt. Zander, Forelle, Barsch, Hecht und Co. Alle Raubfische fallen beim Spinner angeln auf den Kunstköder rein. In diesem Beitrag erfährst du, wie gut du einzelne Fischarten mit dem Spinner fangen kannst, zwischen welchen Spinnerarten unterschieden wird und vieles mehr.

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Eine wunderschön gezeichnete Forelle, die sich einen Metallica Spinner einverleibt hat.
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Warum mit Spinner angeln?

Spinner sind unglaublich druckvoll arbeitende Köder. Selbst wenn das Wasser trüb ist oder das Tageslicht hinterm Horizont verschwunden ist, fängt dieser Köder. Die Fische sehen ihn zwar nicht mehr, doch können ihn dank ihrem Seitenlinienorgan leicht aufspüren.

Wie führe ich den Spinner richtig?

Spinner werden ganz klassisch durchgeleiert. Wirf deinen Spinner aus, lass ihn (bei Bedarf) bis zur gewünschten Tiefe absinken und beginne damit ihn langsam Richtung Ufer zu ziehen. Dabei wirst du merken, wie sich das Blatt um die eigene Achse dreht und der Köder arbeitet. Hochwertige bzw. gute Spinner erkennst du daran, dass sie stabil laufen und keine Aussetzer haben.

Zielfische beim Spinner angeln

Nahezu alle Raubfische lassen sich mit Spinner angeln. Auch Friedfische wie etwa Döbel attackieren immer wieder diesen schnelldrehenden Köder. Damit ergeben sich folgende zu erwartende Zielfischarten: Forelle, Barsch, Hecht, Wels, Zander, Äsche, Barbe und Rapfen. In der folgenden Übersicht siehst du wie gerne die einzelnen Fischarten auf Spinner knallen und was zu beachten ist.

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So stehen die Fangchancen mit Spinner auf die einzelnen Fischarten.
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Verschiedene Spinnerarten

Neben dem klassisch rotierenden Spinner gibt es noch weitere Modelle bzw. Hybridformen. Diese wollen wir dir hier im Einzelnen vorstellen. Von links nach rechts:

Spinner: Ein klassischer Spinner. Mit ihm lassen sich so gut wie alle Fischarten fangen. In diesem Fall handelt es sich um den Balzer Metallica Spinner.

Spinner mit Zusatzreiz: An diesem Spinner wurden ein paar Fäden am Haken angebracht, um einen Zusatzreiz zu generieren. Unter Wasser sorgen sie für ein verführerisches Spiel. Ganz besonders Hechte werden davon angesprochen. Bei diesem Spinnermodell handelt es sich um den Balzer Colonel in Silber.

Doppelblattspinner: Dieser Köder strahlt die doppelte Fangkraft aus. Das zweite Spinnerblatt erzeugt zusätzlich Verwirbelungen und macht daher an so manch einem Tag den Unterschied. Ganz besonders Zander reagieren darauf. Hier auch wieder der Balzer Metallica Spinner als Doppelblattversion.

Spinner-Wobbler Hybrid: Dieser Köder lässt sich unheimlich weit werfen und super schnell führen. Ideal geeignet, um Flüsse oder Seen schnell nach Fisch abzusuchen, Strecke zu machen sowie zum gezielten Rapfenangeln. Das Bild zeigt den Flattermann aus der Mk Adventure Serie.

Jig Spinner: Jig Spinner sind kleine Kunststoff- oder Bleiköpfe, die stark vibrieren und dank dem Spinnerblatt zusätzliche Druckwellen im Wasser erzeugen. Vor allem im Sommer, wenn Hecht, Barsch und Zander flach unter der Oberfläche Brut jagen ist dieser Köder unschlagbar. Hier im Bild: Der Spin Buddy Evil Eye.

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Von links nach rechts: Spinner / Spinner mit Fäden / Doppelblattspinner / Wobbler-Spinner / Jig Spinner

Weitere Infos über Spinner

Standardspinner sind meist in Gewichten zwischen 3 und 14 Gramm erhältlich. Mit den 3 – 5 Gramm schweren Modellen lassen sich am besten Barsche sowie Forellen fangen und mit den 10 – 14 Gramm schweren Ködern kann man gezielt auf Hecht angeln.

Das Gewicht und die Form des Blättchens bestimmen die Lauftiefe des Köders. Schwere Köder laufen natürlich tiefer als Leichte. Große Blätter hingegen drücken den Köder Richtung Oberfläche und sorgen damit für ein flacheres Laufverhalten.

Das Gewicht des Jig Spinners bzw. Spin Buddies solltest du auf die Aktivitätstiefe der Raubfische anpassen. Du wirst sehr schnell ein Gefühl dafür bekommen welches Gewicht das Richtige in der ausgewählten Situation ist.

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Sven mit schönem Zander, der auf Jig Spinner gebissen hat.
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Was für ein schöner Fisch! Die Stacheln stehen zu Berge und die Sonne glänzt auf den Schuppen. Ein schöner Zander, den unser Teamangler Sven mit einem Spin Buddy (Jig Spinner) gefangen hat. Wenn Zander aktiv sind nehmen sie so gut wie alles, was sich bewegt. Auch Rapfen und zum Teil große Welse schnappen sich regelmäßig diesen Köder.

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