13 Jul

6 Tipps zum Störangeln mit Räucher Lachs

Ein Blogbeitrag in Zusammenarbeit mit Dirk Ditters.
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Der Protagonist mit gewaltigem Beluga
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In diesem Blogbeitrag nennen wir dir die 6 wichtigsten Tipps zum Störangeln am Forellenteich, bzw. forellenteichähnlichen Gewässern. Dabei zeigen wir dir die besten Montagen, Geräte, Standorte und Ködertechniken zum Störangeln, damit du deinen ersten Stör fängst oder deine Fänge beim Angeln auf Stör verbessern kannst.
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1. Tipp: Die Grund- und Posenmontage zum Störangeln

Die Grundmontage ist recht einfach gehalten. Als Gewicht nimmst du ein Grundblei. Sollte der Grund weich sein, dann eignen sich auch Tiroler Hölzl oder Anti Tangle Booms, damit die Schnur widerstandsfrei abgegeben wird. Darunter befindet sich eine Perle, die den Knoten am Wirbel schützt. In diesem Wirbel wird das Vorfach (0,30mm / 6er Haken) eingeschlauft.
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Die Grundmontage zum Störangeln mit Räucherlachs.
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Die Posenmontage zum Störangeln kann ganz unterschiedlich aussehen. Wir haben dir in der unten stehenden Ansicht mal zwei Optionen aufgeführt. Im Film siehst du, wie man die einzelnen Montagen bindet.
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Die Posenmontage zum Störangeln mit Räucherlachs.
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2. Tipp: Räucherlachs montieren (Schritt für Schritt Anleitung)

Dirk bringt den Lachs mit einem kleinen Helferlein an: Dem sogenannten Bait Band. Solltest du noch Fragen haben, dann klick einfach auf das untenstehende Video.
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  1. Du drückst etwas Räucherlachs an den Hakenbogen
  2. Jetzt wird das Fleisch mit einem Bait Band um den Hakenschenkel gewickelt.
  3. Je nach Konsistenz sind 5 – 15 Wicklungen notwendig
  4. Das überstehende Ende wird abgeschnitten und schon ist der Köder einsatzbereit.

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Instinkt getäuscht – Der Lachs hatte einen Haken
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3. Tipp: Die Portionsgröße vom Räucherlachs

Dirk empfiehlt trotz der zum Teil beeindruckenden Größe der Störe den Köder nicht zu groß zu portionieren. Denn das Maul der Fische ist im Vergleich zur Körpergröße äußerst klein. Viele Anlger machen also den Fehler, dass Sie den Köder zu groß portionieren.
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Der Stör hat ein kleines Maul
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4. Tipp: Das passende Gerät

Störangeln an kleinen (forellenteichähnlichen) Gewässern muss vor allem Spaß machen. Daher ist leichtes Gerät gefragt, welches dennoch den starken Fluchten standhält. Wichtig hierbei: Du solltest das Tackle an die zu erwartende Fischgröße anpassen.

Ruten: Für die Grundmontage eignen sich Feederruten mit einer Länge zwischen 3,30m und 3,90m und einem Wurfgewicht zwischen 100 und 160 Gramm. Zum Posenangeln sind meist Posen-, bzw. Allroundruten mit einer Länge zwischen 2,70m und 3,60m gefragt. Das Wurfgewicht darf sich hier zwischen 35 und 90 Gramm bewegen.

Rollen: Wegen der hohen Bissfrequenz sollte man sich immer in Rutennähe aufhalten. Als Rolle eignen sich daher mittelgroße (3000er – 4000er) Stationärrollen. Falls du dich mal von deiner Rute entfernen möchtest, kannst du auch auf Freilaufrollen zurückgreifen.

Schnur: Bei der Schnur kommen ausschließlich monofile Modelle zum Einsatz. Man sollte hierbei auf einen Durchmesser von mindestens 0,25mm setzen. Sind vorwiegend große Belugastöre zu erwarten, sollte man mit 0,40mm fischen.
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Wenn das Gerät passt, sind traumhafte Drills möglich.
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5. Tipp: Wo kann man auf Stör angeln?

Jeder, der einen Gartenteich hat kennt dieses Phänomen. Störe ziehen meist ufernah ihre Runden und schwimmen nur sehr selten ins Freiwasser. Ihr Lieblingsaufenthaltsort ist damit die Uferkante. Trotzdem solltest du das Gewässer kennen, denn Störe ziehen besonders gerne in der Nähe von Plateaus ihre Runden. Dabei saugen Sie den Grund wie ein Staubsauger ab
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Störe schwimmen meist die Uferkante entlang.
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6. Pellets füttern (da wo erlaubt)

Störe werden in der Zucht von klein auf mit Pellets großgezogen. Den Geruch, sowie das Geräusch, wenn Sie ins Wasser fallen lockt Störe magisch an. Nehm an Gewässern, wo du füttern darfst, einfach eine Hand voll Halibut Pellets mit und streu Sie über deine Angelstelle.
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Eine Hand voll Pellets kann Wunder bewirken.
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Video: Störangeln mit Räucherlachs

Falls jetzt noch Fragen offen sind, könnt ihr euch mit diesem Video im Grunde genommen alle Inhalte in bewegten Bildern anschauen. Petri Heil, euer Balzer Team.
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06 Jul

Alternativköder Leber: Mythos oder Wallermagnet

Ein Blogbeitrag in Zusammenarbeit mit Dirk Ditters
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Sicher würden wir mit dem Ergebnis, dass die Leber keine Waller fängt auch keinen Bericht schreiben – Unser Mr. Mythbusters Dirk Ditters mit schönem „Leberwaller“.
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Warum macht die Angelei mit Leber Sinn?

In Deutschland ist der beliebteste Wallerköder (der lebende Köderfisch) streng verboten. Ebenfalls hat man nicht immer die Möglichkeit vorm Angeln einen geeigneten Köderfisch zu fangen und tot an die Angel zu hängen. Daher stellt sich vor allem für Waller-Kurzsessions die Frage, welche Alternativen in Frage kommen. Die beste Konsistenz bietet die Schweineleber. Sie weist eine geeignete Größe und Festigkeit auf. Unter Wasser hält Sie Stunden am Haken.
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Schweineleber eignet sich am besten.
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Montage

Die Montage ist recht einfach gehalten. An einer 1,2mm dicken Hardmonoschnur wird zunächsten ein Einzelhaken angebracht und darunter der Drilling. Wie du die Montage bindest, kannst du dir kinderleicht in diesem Film anschauen.
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Die Montage ist einfach gehalten. (Im Grunde genommen ähnelt sie einer Tauwurmmontage)
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Leber anködern

Am besten solltest du dir zunächst ein langes Stück Leber aus der Verpackung nehmen. Dieses Stück schneidest du dann mit einem Messer in Streifen. Die Leberstreifen kannst du dann ganz einfach wie Würmer auf dem Einzelhaken und Drilling anbringen.
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Erst wird die Leber in Streifen geschnitten, dann an die Haken gehangen.
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Abspannen

Dirk bringt die Leber wie ein Würmerbündel an den Platz. Das heißt ganz klassisch: Mit der Abspannmontage. Dabei befestigt er einen Ausleger an einem Baum oder Busch. An diesem Ausleger befindet sich die Reißleine. An der Reißleine wiederum wird das Vorfach mit Köder präsentiert. An der anderen Seite geht die Hauptschnur zurück zur Rute. Durch dieses Verfahren kann beliebig viel Druck auf die Schnur gegeben werden, da als Gegenhalt nicht die Montage, sondern der Baum, bzw. der Busch genutzt wird.
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Die abgespannte Adrenalin C@t – Catventure
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Das waren die wichtigsten Tipps. Ich hoffe euch konnte der Blogbeitrag etwas Aufschluss geben. Im Film sind nochmal alle Infos ausführlich zusammengefasst.
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11 Jun

Feedern am Fluss – die Basics für erfolgreiche Angeltage

Ein Blogbeitrag in Zusammenarbeit mit Julian Feuerlein

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Wunderschöne Flussplatte des Protagonisten
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Du willst am Fluss Feedern und suchst nach Tipps und Tricks für den Einstieg oder möchtest deine Fänge beim Flussfeedern verbessern? In diesem Blogbericht erhältst du die wichtigsten Informationen, die du beim Feedern am Fluss berücksichtigen solltest – Direkt vom Profi!
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Das Futter zum Feedern am Fluss (Schritt für Schritt Anleitung)

Was ist im Fluss anders als im See? Klar, die Strömung! Damit das Feederfutter am Gewässerboden und an der Angelstelle liegen bleibt, musst du einiges beachten. In der folgenden Schritt für Schritt Anleitung erklären wir dir, wie du richtig vorgehst. Falls die Anleitung Fragen aufwirft, kannst du dir unten im Film die Futtermittelzusammenstellung nochmal im Detail anschauen:

1. Grundbasis: 1Kg Trockenfutter + 10% Hanf (miteinander vermischen)
2. Wasser hinzugeben und mit der flachen Hand vermischen
3. Futter sieben, damit „Klumpen“ entfernt werden
4. Futter durchziehen lassen und bei Bedarf nachfeuchten
5. Die Futterfarbe sollte an den Gewässerboden angepasst werden
6. Je nach Beißverhalten der Fische können Naturköder hinzugegeben werden

Die Feuchtigkeit sollte immer an die Gewässerströmung angepasst werden. Das Futter für den kleinen Bach vor der Haustür benötigt weniger Bindung, als der große Rhein.
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Das „Flussfutter“ benötigt mehr Wasser als üblich
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Die Zusammenstellung des Set Ups (Rute / Rolle / Schnur)

Rute: Beim Feedern im Fluss kommen Ruten mit einem Wurfgewicht zwischen 80 – 250 Gramm zum Einsatz. Das entspricht der Light Medium bis Ultra Heavy Feederrute. Das Modell sollte an die vorherrschende Strömung, sowie zu erwartender Fischgröße angepasst werden. Die Länge liegt dabei zwischen 3,90m und 4,20m. Julian nutzt die IM-12 Masterpiece.

Rollen: Sollten eine Nummer stabiler sein, als im See. Flussfische bringen im Drill mehr Kraft auf und legen gerne starke Fluchten zurück. Damit empfiehlt sich auch das Release Clip System, bei dem die Schnur nach dem Biss großer Fische von alleine freigegeben wird, damit es nicht zum Schnurbruch kommt. Julian setzt unsere Tidec ein.

Schnur:
Auch hier sind stabile Modelle gefragt. Geflochtene Schnüre bieten klassischerweise den Vorteil, dass die Dehnung auf ein Minimum begrenzt wird und trotz einem durch die Strömung bedingten Schnurbogen Bisse besser wahrgenommen werden können. Julian setzt unsere Iron Line Feeder ein – ein sinkendes 8-fach Geflecht zwischen 0,10 und 0,12mm.
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Julian’s Rute, Rolle und Schnur
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Der geeignete Futterkorb

Form: Im Vergleich zum klassischen Feedern werden im Fluss keine Speedkörbe, sondern ausschließlich Blockkörbe mit hohen Gewichten gefischt, da diese in der Strömung nicht vom Platz rollen.
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Links: Ein Speedkorb / Rechts: Mehrere Blockkörbe
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Gewicht: Statt den üblichen Gewichten zwischen 20 und 50 Gramm, erfordert der Fluss meist Korbgewichte zwischen 30 und 90 Gramm. Auch hier gilt wieder die Regel, dass man das Gewicht an die Strömung anpassen sollte. Wie wird das gemacht?

1. Angelstelle festlegen und Schnur in den (Release) Clip legen
2. Faustregel: So schwer wie nötig, aber so leicht wie möglich
3. Korb auswerfen
4. Rute hochhalten
5. Korb bleibt liegen – leichteren Korb nehmen / Korb rollt weiter – schwereren Korb wählen
6. Bis man den richtigen Futterkorb gefunden hat, muss häufig etwas „getüftelt werden“
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Das Korbgewicht hängt von der Strömung ab.
Links: ein ruhiger Bach / Rechts: der gewaltige Rhein
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Vorfach und Montage zum Feedern im Fluss

Die Feedermontage, sowie das Vorfach sind im Fluss ähnlich wie im See aufgebaut. Julian setzt auf die Schlaufenmontage. Wie sie gebunden wird, kannst du dir hier anschauen. Das Vorfach bindet er ebenfalls klassisch an einem Plättchenhaken (wie das geht siehst du hier) – Im Fachhandel sind auch fertig gebundene Modelle erhältlich. Der entscheidende Unterschied zwischen der See- und Flussmontage ist die Stabilität. Brassen, Karpfen und Co. sind im Fluss bei der Köderaufnahme nicht besonders vorsichtig und kämpfen oft stärker. Außerdem sind immer Überraschungen möglich – Döbel, Barben und Rapfen sind z.B. äußerst starke Fischarten, die sich gerne am Futterplatz bedienen.
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Die Schlaufenmontage
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Die Platzwahl beim Flussfeedern

Grundsätzlich gilt auch beim Feedern im Fluss, dass man über der Wasseroberfläche die Augen offen halten sollte. Flussmündungen, Einläufe oder auch Seerosenfelder können wahre Hot Spots sein. Wenn der Abschnitt keine markanten Punkte bietet, sind Kanten ebenfalls interessant. Wie du sie ganz einfach ohne Echolot findest, kannst du in dieser Anleitung nachlesen:

1. Rute mit Futterkorb oder Blei auswerfen
2. Sekunden zählen bis das Gewicht am Grund angekommen ist
3. Erneut werfen
4. Wieder Sekunden zählen
5. Längere Absinkphase = Tieferes Wasser / Kürzere Absinkphase = flacheres Wasser
6. Kante durch mehrmaliges Auswerfen ausfindig machen
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Julian beim Ausloten im Main
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Grundeln vermeiden

In vielen deutschen Gewässern hat sich die Grundel in Massen angesiedelt. Der kleine Unterwasserbewohner kann beim Naturköderangeln zur Plage werden, denn meist finden sie den Hakenköder als erstes. Grund genug sich etwas einfallen zu lassen. Grundeln fressen nur direkt am Boden. Julian bringt eine japanrote, schwimmende Gummimade auf dem Vorfach an, die den Haken anhebt und sich aus dem Sichtfeld bewegt. Im Film hat genau das den Unterschied gemacht und für sensationelle Fänge gesorgt.
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Die japanrote Schwimmmade

Video: Feedern am Fluss

07 Jun

Balzer Trout Attack Chicco und Sunny – Köder zum Forellenangeln im Sommer

Keine Hunde, sondern Spoons! (Video unten)
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Micha mit wunderbarer Sommerforelle
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Jeder kennt diese Tage am Forellensee: Die Trutten stehen flach und herkömmliche Spoons sinken zu schnell an den Gewässerboden. Jetzt sind ultraleichte Köder angesagt, die sich selbst beim langsamen Einkurbeln noch im Sichtfeld aufhalten. Zeit für unsere Sommerspoons!
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Eine klassische Situation im Sommer
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Chicco
Extra kleiner und leichter Spoon zum Angeln im Sommer wenn die Forellen in den oberen Wasserschichten stehen und kleine Köder wollen. Die meisten Farben sind eher gedeckt, was sich auf passive Fische extrem bewährt hat. 10 Farben / 2cm / 1g
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So sieht’s aus, wenn der Plan aufgegangen ist.
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Sunny
Extra leichter Spoon für das Angeln in flachen Bereichen oder in oberen Wasserschichten. Auch beim Sunny sind die Farben eher gedeckt gehalten um passive Fische anzusprechen. 10 Farben / 2,5cm / 2,6g

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Die 10 Farbvraianten
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30 Mai

5 Tipps zum Forellenangeln mit der Bienenmade | Das musst du beachten

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Ein Blogbeitrag in Zusammenarbeit mit Olaf Kaufmann und Michael Feige
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Links Olaf Kaufmann, rechts Michael Feige
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Vorwort

Du hast dich bereits auf eine Angeltechnik spezialisiert, doch es fehlt noch der entscheidende Durchbruch? In unseren Top 5 Angeltipps erhältst du praxisnahe Einblicke in die Vorgehensweise unserer Profis, die dir am Wasser immer einen Fangvorteil verleihen werden. In diesem Blogbeitrag, der in Anlehnung zum Film veröffentlicht wird zeigen dir Olaf Kaufmann und Michael Feige wie du die Bienenmade richtig am Forellensee einsetzt und damit mehr fängst.
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Tipp 1: Art und Anzahl der Bienenmade(n)

Grundsätzlich gilt: Du solltest immer zwei Bienenmaden einsetzen. Dabei gibt es die Möglichkeit eine Künstliche und eine Echte anzuködern oder zwei künstliche bzw. zwei echte Bienenmaden an den Haken zu hängen. Die künstliche Bienenmade bringt mehr Farbe ins Spiel und kann durch die unterschiedlichen Aromen für mehr Geruch unter Wasser sorgen. Die echte Bienenmade bietet den Vorteil, dass sich Diese unter Wasser auch dann bewegt, wenn der Angler nicht aktiv angelt. Daher gilt folgende Faustformel: Möchtest du die Rute ablegen solltest du lieber zwei echte Bienenmaden nutzen. Solltest du aktiv angeln, dann empfehlen sich zwei künstliche Bienenmaden, da diese widerstandsfähiger sind. Die Kombi aus künstlicher und natürlicher Bienenmade ist die Allroundversion!
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Links fefindet sich unsere
Beißfix® Bienenmade, rechts die bunte Larva.
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Tipp 2: Die Bienenmade richtig anködern (Schritt für Schritt Anleitung)

Wichtig ist ein dünndrähtiger Haken, damit sich die Bienenmaden ideal aufziehen lassen. Einige Hersteller, wie z.B. Owner bieten spezielle „Bienenmadenhaken“ an. So geht die Anköderung:

  1. Die erste Bienenmade einstechen und auf den Hakenschenkel ziehen
  2. Die zweite Bienenmade wird dann einfach auf die Hakenspitze gehängt

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So sieht die richtige Anköderung aus.

Tipp 3: Die Bienenmaden-Montage

Bei der Montage gibt es im Wesentlichen zwei Optionen:

1. Die Forelleneimontage: Bei dieser Montage ziehst du zunächst das Forellenei auf die Hauptschnur. Darunter solltest du als Knotenschutz eine Gummiperle und als Vorfachverbinder ein Wirbel anbringen. Auf dem Vorfach befindet sich dann eine Pilotkugel, mit der du die Ködertiefe beeinflussen kannst. Darunter kommt anschließend nur noch der Haken.

2. Die Sbirolinomontage: Die Sbirolinomontage ist zunächst identisch aufgebaut wie die Forelleneimontage. Es gibt allerdings zwei Unterschiede: 1. Du ziehst natürlich anstatt eines Forelleneis ein Sbirolino auf. 2. Auf dem Vorfach befindet sich statt einer Pilotkugel ein Schrotblei, um die Tiefe einzustellen. Wer die Rute abglegen möchte, sollte am Köder zusätzlich einen etwas Forellenteig anbringen, damit er nicht am Grund liegt.
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Links: die Forelleneimontage / Rechts: die Sbirolinomontage
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Tipp 4: Hardware – Rute / Rolle / Schnur

Rute: Grundsätzlich gilt: Man sollte so leicht wie eben möglich fischen und vor allem bei der Forelleneirute auf ein feines Modell achten. Olaf setzt auf unsere Sbirolino Modelle der Edition IM-12 Serie. Für die Forelleneimontage kommt die Sbiro 25 zum Einsatz und zum Sbirolinoangeln die Sbiro 55.

Schnur: Bei der Schnur ist folgendes zu beachten: Für die Forelleneimontage sollte man lieber eine Monoschnur mit einem Durchmesser von ca. 0,20mm nutzen. Beim Sbirolinoanglen ist eine sinkende Schnur von Vorteil. Daher empfehlen wir dir ein geflochtenes Modell zwischen 0,10mm und 0,15mm.

Rolle: Zum Forellenangeln mit der Bienenmade eignen sich 2000er-4000er Angelrollen. Neben den klassischen Qualitätsmerkmale, zu denen ein ruhiger Lauf, eine fein einstellbare Bremse und mehr vieles mehr steht, empfiehlt sich bei der Sbirolinorute ebenfalls ein Freilauf, da man die Bisse im Gegenteil zur Forelleneimontage nicht sehen kann.
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Die Geräte auf dem Foto: Tactics BR / Owner Broad / Edition IM 12 Sbiro
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Tipp 5: Führungstechniken

Wie fische ich die Bienenmade richtig? Einfach reinwerfen und abwarten kann auch Fisch bringen, allerdings ist es viel effektiver den Köder durchs Wasser zu ziehen und so die Fische zu suchen. Unsere Empfehlung: Werft die Montage samt Köder aus und lasst sie zunächst 5-7 Minuten liegen. Dann macht ihr zwei langsame Kurbelumdrehungen – Dadurch zieht ihr den Köder nach oben und lasst ihn wieder zum Grund taumeln. Anschließend lasst ihr die Rute wieder ein paar Minuten liegen. Häufig kommen die Bisse genau dann, wenn ihr die Rute in den Ständer gelegt habt.
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Video

Hoffentlich konnten wir euch mit diesem Blogbeitrag weiterhelfen. Wer sich das Geschriebende nochmal in Bewegtbildern wünscht kann sich diesen Film anschauen: Petri Heil!
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18 Mai

Forellenangeln mit dem Metallica Spinner

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Worauf kommt es beim Forellenangeln mit Spinner im Bach an? Zunächst ein paar Infos über unser Metallica Spinner: (Video unten)
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Timo mit wundervoller „Bafo“

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Der ausgeklügelte Metallica Spinner sieht nicht nur futuristisch aus, sondern läuft unter Wasser selbst bei langsamen Einkurbeln exzellent. Die kleinen Modelle sind ideal zum Barsch-, und Forellenangeln geeignet, die großen Modelle sind super Hechtköder. Das schwarze Modell ist bei klarem Wasser und Sonnenschein eine absolute Bank und die Doppelblattspinner sorgen für enorme Druckwellen, vor denen kaum ein Raubfisch halt machen kann. An kleinen Forellenbächen sowie großen Naturseeen, dieser außergewöhnliche Spinner kann überall bedenkenlos eingesetzt werden.
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Alle Metallica Spinner im Überblick

Köderführung

Natürlich kann man den eigentlichen Lauf eines Spinners nicht sehr stark variieren, aber dennoch muss ein Spinner nicht einfach nur stumpf gegen die Strömung eingekurbelt werden. Bei der Wahl des Führungsstils sollte man immer auch den jeweiligen Spot der befischt wird im Auge behalten.

Führungsstil 1

Wie bereits erwähnt muss man den Spinner nicht immer nur stumpf gegen die Strömung leiern, dass heißt jedoch nicht das diese Form der Köderpräsentation nicht auch fängig sein kann. Vor allem wenn Döbel und Barsche im Bach vorkommen kann das langsame Einkurbeln entlang von Fließrinnen oder vorbei an Unterständen sehr fängig sein. Auf Grund der Rotation des Spinnerblattes ist ein schnelles Einkurbeln gegen die Strömung oft zu belastend für Rute und Rolle und in der Regel auch nicht sehr fängig.

Führungsstil 2

Der zweite Führungsstil ist eigentlich mein Favorit im Bach und kann vor allem auf Forellen und Äschen das ganze Jahr (außerhalb der Schonzeiten) gute Erfolge bringen. Auch hier leiert man den Spinner einfach ein, jedoch mit der Strömung oder leicht schräg mit der Strömung. Fische im Bach sind oft spezialisiert auf heran treibende Nahrung und folgen nicht unbedingt aktiv der Beute sondern nutzen viel mehr die Möglichkeit die sich ihnen bietet wenn etwas auf oder über sie her treibt. Ein weiterer Vorteil vom einholen mit der Strömung ist, dass sich der Köder lange im Blickfeld des Fisches befindet und der Fisch die Beute besser ins Visier nehmen kann, als wenn sie schnell von hinten an ihm vorbei gezogen wird. Oftmals folgen die Fische auch stromab haben sie die mit der Strömung „herantreibende“ Beute erst einmal als Ziel auserkoren. Wichtig ! Den Köder immer bis an sich vorbei führen, oftmals erfolgt noch ein Biss wenn der Spinner auf Grund des Schnurbogens eine Kurve macht und sich in die Strömung stellt.

Führungsstil 3

Speziell wenn die Fische träge sind (zu Saisonstart oder wenn es ein Überangebot an Nahrung gibt), oder sich in tiefen Kolken aufhalten, kann es sehr effektiv sein Spinstopps einzulegen und den Spinner kurz ab taumeln zu lassen. An tiefen Stellen kann man den Köder auch mal bis zum Grund absinken lassen um ihn dann bei Grundkontakt sofort wieder zu starten. Das bringt mir gerade im Frühjahr auch mal die größeren Fische.

Führungsstil 4
Driften lassen, auch das kann fängig sein. Speziell in sehr starker Strömung oder in Rinnen die in Kolke übergehen ist es einen Versuch wert, den Spinner auf die gegenüberliegende Seite des Gewässers zu schlenzen und den Köder an straffer Schnur abtreiben zu lassen. Der Köder treibt durch die Rinne und macht dann langsam eine Kurve in Richtung der Uferseite an der man sich befindet. Speziell wenn sich der Köder langsam auf das eigene Ufer zubewegt sollte man mit Bissen rechnen.
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Passt die Köderführung sind klasse Fänge möglich
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Spotwahl

Die Spotwahl richtet sich theoretisch immer nach Zielfisch. Für mich ist Zielfisch Nr.1 am Bach die Bachforelle. Schnelles Wasser, Kolke mit möglichst viel Totholz und unterspülte Ufer ziehen mich dann magisch an ! Vor allem Deckung wie Totholz oder ins Wasser ragende Wurzeln spielen bei der Jagd nach Forellen eine große Rolle. Tiefe Rinnen sollte man natürlich auch nie auslassen. Bei wärmeren Wassertemperaturen sollte man sich vermehrt nach Sauerstoffreichen Stellen umsehen, also nach sehr turbulentem Wasser an denen viel Luft ins Gewässer eingetragen wird. Also kleinere Abstürze, Wehre oder ähnliches. Äschen hingegen haben keinerlei Deckungsansprüche und halten sich die meiste Zeit in der Gewässermitte von mäßig bis schneller fließender Abschnitten auf. Begleitarten wie Döbel und Barsche findet man in Bächen in der Regel in langsam fließenden Abschnitten mit viel Totholz oder in tiefen langsam fließenden Rinnen und größeren Kolken.
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16 Mai

Karpfenangeln – die ersten Starken zum Saisonstart!

Stätige Wetterkapriolen haben uns in den letzten Wochen das Karpfenangeln verleidet. Bei einem gut vorbereiteten Ansitz in den Donauauen konnten Walter Mayer und Michael Komuczki vom Balzer-Team Österreich Anfang Mai mehrere gute Fische über den Kescher führen.

Herausfordernde Drills vom Nachen
Michi mit tollem Schuppenkarpfen

Doch wahrlich dies war auch jetzt kein einfaches Unterfangen. Gefangen wurden die Karpfen auf jeweils zwei Boili /Balzer Booster Balls Geschmacksrichtung Scopex, welche als Bodenköder angeboten wurden. Ein toller Saisonbeginn trotz der sehr unstabilen Witterungsverhältnisse.

Walter Mayer konnte diesen herrlichen Fisch überlisten
03 Mai

Method Feedern – Das solltest du beachten

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Du setzt gerne die Method Feeder Montage ein, doch wartest noch auf den entscheidenden Durchbruch oder möchtest dich ganz neu mit dem Thema beschäftigen? Im folgenden Blogbericht erhältst du wichtige Infos zum Method Feedern. ✅
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Autor Pascal Stein konnte sein Können bereits an zahlreichen Wettkämpfen unter Beweis stellen.

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Vorbereitung: Ein vielversprechender Method Feeder Ansitz sollte gut vorbereitet sein. Während dem Angeln müssen alle notwendigen Materialien bereitstehen, damit du dich schnell an das Fressverhalten der Fische anpassen kannst.

Futter: Wir empfehlen dir zunächst das Futter anzumischen und Pellets vorzubereiten, damit Sie zum Angelbeginn einsetzbar sind. Es bedarf im Vergleich zum klassischen Feedern oder Stippangeln einer speziellen Futtermischung, die sich im Method Feeder Futterkorb geeignet formen lässt.
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Pascal setzt heute auf die Balzer Feedermaster Method Feeder Mischung und auf 2mm große Micro Pellets.

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Beim Anmischen des Futters kann tatsächlich viel falsch gemacht werden. Wenn zu viel Wasser hinzugegeben wird, ist die Mischung direkt unbrauchbar. Wird zu wenig Wasser hinzugefügt lässt sich das Futter nicht in den Korb drücken. Damit du bei deinem nächsten Ansitz alles richtig machst erhältst du hier eine Schritt für Schritt Anleitung für dein perfektes Futter.
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Schritt für Schritt Anleitung Futter anmischen

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Wie in der Anleitung beschrieben eignen sich zum Mischen des Futters ganz besonders gut flache und breite Gefäße, wie beispielsweise der Feeder Master Bait Bowl oder der 25 Liter große Bait Bucket.
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Die Method Feeder Pellets werden in ein kleines Gefäß gegeben und anschließend leicht mit Wasser bedeckt. Nach ca. 2 Minuten sind sie schon einsatzbereit.

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Das Futter zieht nun etwas durch und die Pellets saugen sich ebenfalls mit Wasser voll. Jetzt bleibt genügend Zeit, um seine Angel aufzubauen und die Montage herzurichten.
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Rute: Zum Method Feedern eignen sich Ruten mit einer Länge zwischen 3,25m und 3,65m. Damit sind Sie kürzer als herkömmliche Feederruten, da man auf vergleichsweise kurze Distanzen angelt. Das Wurfgewicht sollte an die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Strömungsverhätnisse, Wurfweiten und Korbgrößen können einen Einfluss auf das ideale Wurfgewicht nehmen – Für die meisten Situationen eignen sich Ruten zwischen 50 und 80 Gramm. Pascal setzt auf zwei verschiedene Modelle: Die Masterpiece, sowie der Magna Feederace aus unserem Hause. Die Feederspitze darf ruhig etwas härter ausfallen, damit der Selbsthakeffekt begünstig wird.

Rolle: Mit einer mittelgroßen Stationärrolle ist man bereits bestens gerüstet. Wichtige Ausstattungsmerkmale sind eine fein arbeitende Bremse, eine saubere Schnurverlegung und DAS RELEASE CLIP SYSTEM – Der Release Clip hilft dem Angler seine Angelstelle immer passgenau zu treffen. Beißt ein großer Fisch an gibt der Release Clip die Schnur frei und es kommt nicht zum Schnurbruch. Ausgestattet mit einem Release Clip ist z.B. die Tidec 8400 LF, sowie die Alegra Light Feeder 6500 .

Schnur: Beim Method Feedern kommen ausschließlich monofile Schüre zum Einsatz, da diese eine höhere Dehnung aufweisen, die beim Drill großer Fische mit feinen Montagen von Vorteil ist. Ein gutes Modell sollte zwei Eigenschaften besitzen: Sie sollte schnell zum Gewässergrund sinken und möglichst weich sein. Als geeignete Durchmesser haben sich Modelle zwischen 0,17 und 0,25mm durchgesetzt. Auch hier sollte man die Schnurstärke wieder an die vorherrschende Gewässerstruktur und Fischgröße anpassen. Vor allem an hindernisreichen Plätzen, die von Seerosen, Totholz und Kraut umgeben sind empfielt sich eine Schlagschnur. Als Hauptschnur dürfen wir an der Stelle unsere Method Feeder Schnur besonders hervorheben.
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Pascal kontrolliert sein Setup

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Montage: An die Schnur gehört natürlich auch eine Montage. Method Feedern gilt nicht unbedingt als Hexenwerk. Zu einer klassischen Montage gehören nur drei Bestandteile: 1. Ein Method Feeder Korb, 2. Ein Vorfach und 3. Das Rig.
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So sieht Pascal’s Montage aus

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Ein Method Feeder Vorfach ist ebenfalls meist monofil und weist im Regelfall eine Länge zwischen 8 – 12cm auf. Dabei besitzt es einen Druchmesser von 0,18 – 0,25mm. Bei der Wahl der Köderpräsentation gibt es verschiedene Optionen:

1. Pelletband: Wenn du mit einem Pellet angeln möchtest eignet sich ideal das Pelletband. Für ein komfortables Handling ist der Einsatz einer Pelletzange absolut empfehlenswert. Damit kannst du den Pellet kinderleicht in das Band einsetzen.

2. Mini Speer: Andere Vorfächer sind mit einem kleinen Spieß ausgestattet. Auf ihn kannst du Mini – Boilies und Pellets kinderleicht aufziehen. Einziger Nachteil: Besonders harte Köder können dabei brechen.

3. Hair Rig: Bei einem Hair Rig handelt es sich um ein Vorfach mit überstehendem Ende und einer Schlaufe. Hier kannst du mithilfe einer feinen Boilienadel im Hand – Umdrehen kleine Boilies oder Mini – Pellets aufziehen. Pascal setzt heute ebenfalls auf ein Hair Rig
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So montierst du deinen Köder

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Als Köder finden beim Method Feedern in der Regel kleine Boilies, Pop Ups oder Pellets ihren Einsatz. Pascal nutzt heute unseren aromatisierten Beißfix® Gummimais, der in diesen fängigen Geschmacksrichtungen erhältlich ist: Vanille (Scopex), Honig, Kokosnuss, Kirsche, Ananas, Fisch, Erdbeere und Knoblauch.
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Der aromatisierte Beißfix® Gummimais

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Hinter dem Vorfach befindet sich dann der charakteristische Method Feeder Korb. Das Besondere an der Method Feeder Angelei beschreibt die Tatsache, dass man mit seinem Hakenköder immer exakt auf dem Futterplatz angelt. In dieser Schritt für Schritt Anleitung zeigen wir dir, wie du deinen Futterkorb korrekt befüllst:

1. Zunächst wird der Köder in die Form gelegt
2. Jetzt streust du so viel Futter über den Pellet, bis die Mulde befüllt ist
3. Im dritten Schritt drückt man den Method Feeder Korb so fest in das Futter, sodass es daran klebt
4. Et voilà: Schon ist die Montage einsatzbereit
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Der Angelplatz: Beim Method Feedern ist es essentiell, dass die Angelstelle immer wieder (möglichst) exakt getroffen wird, um eine Futterstreuung zu vermeiden. Dabei sind zwei Faktoren zu beachten:

1. Die Wurfrichtung: Damit du immer in die richtige Richtung wirfst, solltest du dir einen Punkt am Horizont (z.B. ein Haus, einen Baum oder einen Strommasten) aussuchen und mit jedem Auswurf diesen Punkt erneut anvisieren.
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Angelstelle Methos Feedern

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2. Die Entfernung: Um beim (Method-) Feedern immer die richtige Stelle zu treffen ist es ebenso entscheidend, dass du die gleiche Entfernung erreichst. Das schaffst du dank eines (Release) Schnurclips und dem Distanz Finder. Zunächst wirfst du den Futterkorb an deine bevorzugte Angelstelle. Als Einsteiger sollte sie zwischen 25 und 50m entfernt sein. Sobald der Korb am Platz angekommen ist legst du die Schnur in den Clip und hast deine Entfernung markiert. Sollte jetzt der Releaseclip auslösen oder es kommt zu einem Schnurbruch, dann ist es von Vorteil deine Angelentfernung zu kennen. Das gelingt dir mit einem Distanz Finder wie folgt:

1. Stelle ihn in der Entfernung deiner Rutenlänge. auf
2. Wirf an die gewünschte Angelstelle und und leg den Clip ein
3. Wickel nun so oft um die Stäbe und zähle die Wicklungen, bis du auf den Clip stößt
4. Multipliziere die Entfernung der Distanz Finder mit der Anzahl an Wicklungen. Rechenbeispiel: 13 Wicklungen x 3,60m Entfernung zwischen den Sticks = 46,8m Angelentfernung.
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Pascal längt konzentriert die Angelentfernung ab

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Vorfüttern: Nachdem du deine Angelstelle gefunden hast wird der Platz vorbereitet. Hierbei wirft Pascal zunächt ohne Hakenköder 2 – 3 Futterkorbfüllungen gezielt an seine Angelstelle, um vor Angelbeginn bereits eine kleine Futtersteller zu erhalten.
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Nachdem Pascal die Startfütterung abgeschlossen hat und sein Hakenköder inklusive Vorfach fangbereit im Wasser liegt, beginnt zunächst das bekannte „Warten“.
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Fänge: Schnell haben sich Kleinfische am Futterplatz eingefunden. Kleine Rotaugen sind beim Method Feedern allerdings nicht Pascal’s Zielfische. Jetzt wird es Zeit für ihn das Futter umzustellen und gröbere Partikel hinzuzugeben.
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Dips, Aromas und Sprays: Um die Attraktivität des eingesetzten Futters und der Hakenköder weiter zu erhöhen eignen sich Aromastoffe, die man ins Futter rühren kann. Ebenfalls empfehlen sich Köderdips und Sprays für eine verbesserte Fängigkeit.
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Von oben nach unten: Beissfix Speci Aroma, Method Feeder Köder Dip und Beißfix® Power Spray

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Biss: Wegen der Selbsthakmontage erschrecken sich Fische, die den Köder aufgenommen haben und es kommt zu starken Einschlägen und Fluchtreaktionen. Wer nicht direkt neben der Rute sitzt, solllte eine Freilaufrolle nutzen oder die Bremse in diesen Situationen weit genug öffnen. Große Karpfen können eine Angel schon mal ins Wasser ziehen.
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Dank der Selbsthakmontage ist ein Anhieb nicht notwendig. Man sollte die Rute nach dem Anbiss nur leicht anheben. Ebenfalls macht es Sinn beim Drill die Rute tief zu halten, damit man den Fisch besser kontrollieren kann. Ergebnis: Pascal hat alles richtig gemacht und wird mit schönen Friedfischen belohnt, Petri Heil!
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In diesem Film zeigen wir dir, wie mit der Method Feeder Montage dicke Friedfische fangen kannst.

16 Apr
Forellen angeln

Balzer Trout Attack Pellet Wobbler

(Video unten)

Forellen lieben Pellets und werden damit auch großgezogen. Was liegt also näher, als ein Pelletkorn mit einem scharfen Haken und Sprengring zu bestücken? – So weit zur Idee! Das Resultat ist der Pellet Wobbler, der perfekt einen herabsinkenden Pellet imitiert und die Forellen täuscht. Am besten funktioniert er, wenn man einen Schwarm gesichtet hat. Der Wobbler wird dann über die Fische geworfen und in den Schwarm gezupft – Zwei beherzte Kurbelumdrehungen gefolgt von einer kurzen Absinkphase. Damit findet er meist zu Beginn des Angeltages direkt nach dem Besatz seinen Einsatz. Eine echte Bank – Natürlich verhält sich der Köder sinkend!

Der Balzer Pellet Wobbler ist 2cm lang und wiegt dabei 3 Gramm Er ist in folgenden Farbkombinationen erhältlich: Braun, Orange-Gelb Glitter, Charteuse Glitter.

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Gefischt wird der Trout Attack Pelletwobbler klassischerweise an einer Ultra Light Rute mit einem Wurfgewicht zwischen 0,5 und 7 Gramm. Die Länge der Rute sollte zwischen 1,80m und 2,20m betragen. Kleine Rollen der 1000er – 2000er Größe, wie z.B. der Tactics Trout Collector sind für diese Angelei völligst ausreichend. Als Schnur setzen unsere Experten auf ein geflochtenes Modell mit einem Durchmesser zwischen 0,04 und 0,06mm – wie zum Beispiel der Iron Line Trout.

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11 Apr

Donaunasen – der Laichzug 2021 (MiKo)

Michael Komuczki und sein Balzer Team Österreich setzten sich seit Jahren aktiv für den Natur- und Fischschutz ein. Jedes Jahr beobachtet Michael auch die Laichzüge der selten gewordenen Nasen im Einzugsgebiet der Donau. Anbei lest ihr seinen Report vom aktuellen Laichgeschehen:

Laichfischfang mittels Elektrobefischung

„Seit vielen Jahren beobachte ich, gemeinsam mit Freunden, akribisch das Laichgeschehen der Nasen an der Schwechat. Im Raum Achau liegt jener Flussabschnitt der Schwechat, an dem die Nasen jährlich zum Laichen an die Schotterbänke zurückkehren. Dieser Flussbereich ist aufgrund seiner Kiesbodenstruktur der optimale Laichplatz für die Nasen. Bewirtschaftet wird dieser Gewässerabschnitt der Schwechat vom Sportfischerverein für Wien und Niederösterreich. Die Laichzeit ist eine optimale Gelegenheit, sich einen aktuellen Überblick über die Bestände zu verschaffen. In diesem Jahr ist es aufgrund des witterungsbedingten, verzögerten Laichgeschehens, weiterer Renaturierungsmaßnahmen sowie des Lockdowns schwierig, den Überblick zu behalten. Eine seriöse Bestandseinschätzung ist deshalb aus meiner Sicht für heuer nicht möglich. Feststellbar ist jedoch weiterhin ein Wandel in der Bestandspyramide. Es ziehen auch dieses Jahr vermehrt kleinere Nasen zu den Laichplätzen mit.

Nasen auf dem Laichplatz

Ein Ergebnis, welches neben der Renaturierung der Schwechat auch auf die begleitenden Maßnahmen des Sportfischervereines für Wien und Niederösterreich und auf die Unterstützung des Vereinsmitgliedes den Gewässerökologen DI Georg Fürnweger zurückzuführen ist.

Erfolgreiche Gewässerrenaturierung an der Schwechat

DI Georg Fürnweger und ein Team von jungen Gewässerökologen tragen durch das Abstreifen von laichreifen Nasen vor Ort, dem anschließenden Erbrüten der befruchteten Eier und dem Rückversetzen der Brütlinge in die Schwechat zur Bestandssicherung entscheidend bei. Ein weiterer Erfolg wäre, wenn man die Renaturierung vorgesetzt und auch noch weitere Querverbauungen entfernen könnte. Auffällig ist auch die unaufhaltsame Vermehrung des Indischen Springkrautes. Diese invasive Pflanze hat keine Fressfeinde und breitet sich stetig aus und kann auch die Uferböschungen gefährden. Das Abholzen unserer heimischen Sträucher und Bäume an den Uferböschungen der Schwechat sollte in Hinkunft wohl durchdacht sein.

Dicht bewachsenes Ufer

Trotz einer möglichen Bestandsstabilisierung müssen wir unsere unnachgiebigen Bemühungen zur Erhaltung der Fischbestände im Donauraum weiterhin intensiv und nachhaltig fortsetzen.

Laichzug der Nase

Ein besonderes Dankeschön an alle Organisationen, Vereine und Einzelpersonen, die sich stetig im Donauraum für die Erhaltung unserer Fischbestände einsetzen. Sehen Sie sich den eingebetteten Videoclip an, in dem ich Teile des Geschehens für Sie dokumentieren konnte.“