05 Jan

Mein erster Fisch 2019

Kennt ihr so Tage an denen man so richtig kämpfen muss und letztendlich belohnt wird?

Heute war so ein Tag – 0 °C, Schneefall, der in Regen überging, Wind und völlig fressfaule Fische. Die Methoden- und Ködersuche lieferte kein brauchbares Ergebnis und so blieb mir nichts anderes übrig als zu experimentieren.

Harte Bedingungen, wenn man sieben Stunden draußen ist.

Anders als erwartet standen die Fische noch nicht tief am Grund, sondern zogen immer wieder am Ufer ihre Bahnen – doch fressen wollten sie nicht. 

Komplett in Wolle, Daune, Kunstfaser und Neopren eingepackt, stellte ich mich mental auf schneidern ein und versuchte zumindest der Kälte zu trotzen.

Letzteres klappte ganz gut als sich die Temperatur auf 3 °C hob und der Regen aufhörte.

Am Mittag konnte ich dann zumindest einen Fisch auf Sicht mit der Nymphe fangen, den Bann konnte ich dadurch aber auch nicht brechen und es blieb alles beim Alten.

Mit meinem letzten Wurf und im letzten Licht des Tages bekam ich dann aber doch noch einen vehementen Biss, der nach dem Anhieb, in heftige Fluchten mündete. Zum Vorschein kam am Ende dann diese kräftige 74er Regenbogenforelle – ein für dieses Gewässer ungewöhnlich großer Fisch. 

74er Rainbow mein erster Fisch 2019

Was für ein Abschluss, was für eine Belohnung – wer kämpft gewinnt, zwar nicht immer aber zumindest ab und zu. 

LG Max 

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