29 Jan

Das Cheburashka-Rig

Natürliche Köderpräsentation an stark befischten Gewässern

Ein Blogbeitrag von Mark Siefert

Das Raubfischangeln boomt in den letzten Jahren, wie noch nie zuvor. Immer mehr Petrijünger versuchen unseren schuppigen Freunden mit verschiedenen Angelmethoden zum Landgang zu überreden. Mit der Spinnrute bewaffnet geht es ans Wasser, wo Hechte, Zander und Barsche meist zu den beliebtesten Zielfischen gehören.

Auf der einen Seite ist der Angelboom für die gesamte Angelbranche sehr erfreulich, während die Raubfische aufgrund des hohen Angeldrucks die Artikelnummern unserer Kunstköder nahezu auswendig kennen. Hieraus resultiert, dass die Flossenträger immer vorsichtiger und misstrauischer gegenüber der vermeintlichen Beute werden. Gerade die älteren und kapitalen Exemplare wittern den Betrug meist sofort und wenden sich mit einem müden Lächeln von unseren Ködern ab.

Zusätzlich steigt in vielen Flüssen und Seen die Wasserqualität, wodurch die Gewässer immer klarer werden.

Autor Mark mit „Cheburashka-Zander´´

Um die Erfolgschancen beim Kunstköderangeln möglichst hoch zu halten, sollte die Köderpräsentation so naturgetreu wie möglich gestaltet werden. Daher setze ich beim aktiven Raubfischangeln in vielen Situationen am Wasser auf unterschiedliche Finesse-Techniken. Dies sind unter anderem das Texas- und Carolina-Rig sowie das Dropshot Angeln. Mein absoluter Favorit ist allerdings das Cheburashka-Rig, das im Handumdrehen einsatzbereit ist.

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Schnelle & einfache Montage

Um die Montage erfolgversprechend binden zu können, werden nur wenige Kleinteile benötigt. In dem Raubfischsortiment von Balzer gibt es die sogenannten Clip-Jigs, die sehr gut für diese ausgefeilte Angeltechnik geeignet sind. Diese Clip-Jigs sind im Grunde Bleiköpfe ohne einen Jighaken. Sie sind rund und mit einem Schlitz in der Mitte ausgestattet, der wiederum mit einem Metallclip versehen ist.

Der Metallclip lässt sich ganz einfach aus dem Bleikopf ziehen, so dass ein Raubfischhaken eingehängt werden kann. Welcher Angelhaken hier zum Einsatz kommt ist vom Gummiköder sowie von den Bedürfnissen des Anglers abhängig.

Nachdem der Haken montiert wurde, wird der Metallclip wieder in den Bleikopf gesteckt. Durch das Hakenöhr kann sich der Jighaken frei auf dem Clip bewegen, wodurch er in Kombination mit einem Softbait für ein verführerisches Köderspiel sorgen kann. Auch in der Wahl des verwendeten Kunstköders sind keine Grenzen gesetzt und es können Gummifische, Jigs und andere Gummiköder verwendet werden.

Der Clip-Jig kann nun in den Snap am Ende der Hauptschnur eingehängt werden. Beim Barsch- und Zanderangeln empfiehlt es sich, zwischen Snap und Köder ein Fluorocarbon Vorfach zu montieren. Diese Vorfachschnur ist unter Wasser nahezu unsichtbar für die Raubfische, wodurch der Scheucheffekt auf misstrauische Fische stark reduziert wird.

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Der Clip-Jig ist sehr variabel einsetzbar

Den Möglichkeiten beim Spinnfischen mit dem Cheburashka-Rig sind fast keine Grenzen gesetzt. Ob am Offset-Haken für den Einsatz in Krautfeldern oder am Karpfenhaken mit Naturködern als sogenannten Fireball, es gibt unzählige Einsatzmöglichkeiten für diese tolle Montage, ohne dass der Köder steif wirkt. Die Clip-Jigs gibt es in verschiedenen Gewichten sowie in praktischen Sets von 5-15g und 15-30g. In den leichten Varianten nutze ich sie gerne zum feinen Angeln auf Barsch, indem ich sie faulenze, jigge oder auch ganz klassisch einhole.

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Auch nachts findet dieser Köder immer Abnehmer.

Die schwereren Bleiköpfe sind wiederum unschlagbar in großen Flüssen mit starker Strömung, wo sie sich auch sehr gut zum Vertikalangeln vom Boot eignen. Jeder Kunstköder, ob klein oder groß, kann individuell mit dieser Technik durch die frei wählbare Hakengröße angeboten werden.

Natürlicher und leichter kann der Raubfischköder kaum präsentiert werden! Probiert den Clip-Jig aus und ihr werdet begeistert sein!

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Ebenfalls super zum Barschangeln
29 Jan

Mit Spinner am Bach

Ein Blogbeitrag von Timo Seufert

Ob vom Ufer oder watend, die Pirsch nach Salmoniden im Bach hat ihre ganz eigenen Reize. Die Nähe zum Fisch, dass drillen der Fische auf engstem Raum und das vorsichtige vorschreiten durchs Unterholz oder durch das Gewässer ohne die Fische zu verschrecken sind nur ein paar davon. Im Folgenden möchte ich euch ein paar Tipps zum Angeln mit Spinnern am Bach nahelegen.

Timo mit prächtiger Bachforelle

Bild: R. Hochgesand

Köderführung
Natürlich kann man den eigentlichen Lauf eines Spinners nicht sehr stark variieren, aber dennoch muss ein Spinner nicht einfach nur stumpf gegen die Strömung eingekurbelt werden. Bei der Wahl des Führungsstils sollte man immer auch den jeweiligen Spot der befischt wird im Auge behalten.

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Führungsstil 1
Wie bereits erwähnt muss man den Spinner nicht immer nur stumpf gegen die Strömung leiern, dass heißt jedoch nicht das diese Form der Köderpräsentation nicht auch fängig sein kann. Vor allem wenn Döbel und Barsche im Bach vorkommen kann das langsame Einkurbeln entlang von Fließrinnen oder vorbei an Unterständen sehr fängig sein. Auf Grund der Rotation des Spinnerblattes ist ein schnelles Einkurbeln gegen die Strömung oft zu belastend für Rute und Rolle und in der Regel auch nicht sehr fängig.

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Führungsstil 2
Der zweite Führungsstil ist eigentlich mein Favorit im Bach und kann vor allem auf Forellen und Äschen das ganze Jahr (außerhalb der Schonzeiten) gute Erfolge bringen. Auch hier leiert man den Spinner einfach ein, jedoch mit der Strömung oder leicht schräg mit der Strömung. Fische im Bach sind oft spezialisiert auf heran treibende Nahrung und folgen nicht unbedingt aktiv der Beute sondern nutzen viel mehr die Möglichkeit die sich ihnen bietet wenn etwas auf oder über sie her treibt. Ein weiterer Vorteil vom einholen mit der Strömung ist, dass sich der Köder lange im Blickfeld des Fisches befindet und der Fisch die Beute besser ins Visier nehmen kann, als wenn sie schnell von hinten an ihm vorbei gezogen wird. Oftmals folgen die Fische auch stromab haben sie die mit der Strömung „herantreibende“ Beute erst einmal als Ziel auserkoren. Wichtig ! Den Köder immer bis an sich vorbei führen, oftmals erfolgt noch ein Biss wenn der Spinner auf Grund des Schnurbogens eine Kurve macht und sich in die Strömung stellt.

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Die Hauptzielfische bei diesem Führungsstil:
Bachforellen und Äschen.

Bild: R. Hochgesand

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Führungsstil 3
Speziell wenn die Fische träge sind (zu Saisonstart oder wenn es ein Überangebot an Nahrung gibt), oder sich in tiefen Kolken aufhalten, kann es sehr effektiv sein Spinstopps einzulegen und den Spinner kurz ab taumeln zu lassen. An tiefen Stellen kann man den Köder auch mal bis zum Grund absinken lassen um ihn dann bei Grundkontakt sofort wieder zu starten. Das bringt mir gerade im Frühjahr auch mal die größeren Fische.

Da kommt Freude auf! Timo mit 58er.

Führungsstil 4
Driften lassen, auch das kann fängig sein. Speziell in sehr starker Strömung oder in Rinnen die in Kolke übergehen ist es einen Versuch wert, den Spinner auf die gegenüberliegende Seite des Gewässers zu schlenzen und den Köder an straffer Schnur abtreiben zu lassen. Der Köder treibt durch die Rinne und macht dann langsam eine Kurve in Richtung der Uferseite an der man sich befindet. Speziell wenn sich der Köder langsam auf das eigene Ufer zubewegt sollte man mit Bissen rechnen.

Sehr vielversprechend: Das Driftangeln

Bild: R. Hochgesand

Spotwahl
Die Spotwahl richtet sich theoretisch immer nach Zielfisch. Für mich ist Zielfisch Nr.1 am Bach die Bachforelle. Schnelles Wasser, Kolke mit möglichst viel Totholz und unterspülte Ufer ziehen mich dann magisch an ! Vor allem Deckung wie Totholz oder ins Wasser ragende Wurzeln spielen bei der Jagd nach Forellen eine große Rolle. Tiefe Rinnen sollte man natürlich auch nie auslassen. Bei wärmeren Wassertemperaturen sollte man sich vermehrt nach Sauerstoffreichen Stellen umsehen, also nach sehr turbulentem Wasser an denen viel Luft ins Gewässer eingetragen wird. Also kleinere Abstürze, Wehre oder ähnliches. Äschen hingegen haben keinerlei Deckungsansprüche und halten sich die meiste Zeit in der Gewässermitte von mäßig bis schneller fließender Abschnitten auf. Begleitarten wie Döbel und Barsche findet man in Bächen in der Regel in langsam fließenden Abschnitten mit viel Totholz oder in tiefen langsam fließenden Rinnen und größeren Kolken.

Wenn du einen guten Platz gefunden dauert es meist nicht lang, bis du die ersten Bisse erhältst.

Spinnerwahl
Die Farbe des Spinnerblatts ist für mich erst mal zweitrangig. Die Größe des Spinners steht bei mir im Fokus. Im Frühjahr und Herbst würde ich eher größere Modelle auswählen. Im späten Frühjahr und Sommer, wenn viel Flugnahrung (Eintagsfliegen, Maifliegen) anfällt, sollte man eher kleine Spinnergrößen wählen. Farblich nutze ich am liebsten schlichte Modelle. Eher silbrige Modelle im Frühjahr und Herbst, kupferfarbene und goldene Modelle im späten Frühjahr und Sommer.
Forellen sind relativ aggressive Fische und lassen sich durch den Druck des Spinnerblatts oft ausreichend reizen, sodass die Farbe in der Regel kein so auschlaggebender Faktor ist. Bleibt der erwünschte Erfolg aber aus, sollte man immer ein paar alternative Modelle mit sich führen. Manchmal sind es rote Punkt auf schwarzen Spinnerblatt oder doch ein neonfarbener Spinner der den ein oder anderen Kapitalen oder Bonusfisch aus der Reserve lockt.

Der Experte passt die Spinnerblattgröße oft auf die Gegebenheiten an.

Bild R. Hochgesand


26 Jan
Balzer - Arctic Eel & Arctic Jigger

Klassisches Pilken – so geht die Köderführung in der An- und Abdrift!

Das klassische Pilken gehört an Nord- und Ostsee und in Norwegen zu den am häufigsten praktizierten Angeltechniken. Um den Köder in Grundnähe anzubieten geht man folgendermaßen vor:

Der Pilker wird, eventuell auch mit Beifänger, zum Grund hinabgelassen. Duch Auf- und Abbewegungen des Köders und durch Schleifen über den Gewässerboden wird Bewegung imitiert. Diese Führungstechnik ist sehr effektiv, weil dadurch die Aufmerksamkeit der Fische erregt wird. Um Köderverluste auf steinigem Gewässergrund zu vermeiden, kurbelt man nach dem Ablassen zum Grund ein oder zwei Kurbelumdrehungen Schnur ein und pilkt knapp über dem Grund. Bei erhöhtem Hängerrisiko sollte der Drilling des Pilkers durch einen Einzelhaken ersetzt werden, da sich dieser deutlich seltener festsetzt. Wer mit Beifängern angelt kann den Pilker auch ohne Haken anbieten, denn die Bisse gehen auf die Beifänger.

Abdrift oder Andrift

Wer von einem größeren Angelkutter fischt, angelt entweder in der Abdrift (Luv) oder in der Andrift (Lee). Wenn einem der Wind ins Gesicht weht angelt man in der Abdrift, Köder und Kutter driften voneinander weg. Hier genügt es, den Köder unter der Rutenspitze zum Grund absinken zu lassen um mit dem Pilken zu beginnen. Wenn sich Kutter und Köder weiter voneinander entfernt haben muss etwas Schnur gegeben werden, um wieder Grundkontakt herzustellen.

Bei der Andrift hat man den Wind im Rücken. Würde man nun den Pilker direkt unter der Rutenspitze hinablassen, befände sich der Köder aufgrund der Drift schon nach kurzer Zeit unterhalb des Bootes oder sogar hinter dem Boot – eine fängige Köderführung wäre nicht mehr möglich.

Da sich Boot und Köder aufeinander zubewegen, muss der Köder ausgeworfen werden. Ist der Köder auf die Wasseroberfläche aufgeklatscht und sinkt zum Grund, sollte der Kontakt gehalten werden. Nach dem Bodenkontakt wird die Rute nach oben in die 12 Uhr Position geführt, um den Pilker vom Grund abheben zu lassen. Danach beobachtet man die Rutenspitze und wartet auf das erneute Aufsetzen des Pilkers auf dem Meeresboden. Wenn die Schnur erschlafft, ist Grundkontakt vorhanden. Jetzt wird lockere Schnur eingekurbelt und der Vorgang wiederholt.

Beim Angeln in der Andrift dürfen die Pilkbewegungen deutlich stärker ausfallen als in der Abdrift.

17 Dez

Welcher Futterkorb ist der richtige für erfolgreiches Feedern?

Wer leicht feedert, hat die Auswahl zwischen unterschiedlichen Futterkörben. Nur wann setzt man welchen Korb ein? Erfahren Sie hier alles über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten unserer empfohlenen Modelle

Was Du bei Deiner Auswahl beachten solltest um erfolgreich zu sein, erfährst Du auf unserer Seite: https://www.balzer.de/angelmethoden/feederangeln/. Viel Spaß beim Lesen und Petri Heil! 

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09 Dez

Angeln ist – schützen und bewahren!

von Michael Komuczki

In einer schnelllebigen Zeit wie heute ändern sich das Wertgefühl und die Meinung der Menschen sehr rasch. Auch mein Vater meinte schon vor langem in einem Gespräch: „Die Zeiten haben sich geändert.“ Die Natur und deren Schutz sind in vieler Menschen Munde. Doch nur wenige leben den Schutz der Fische, als auch der Natur wie wir Angler.Plädoyer eines Anglers für die wahren Hüter der Natur.

Von Schützern und Nutzern Aus der Sicht von großen Teilen der Bevölkerung erfolgt bezüglich des Naturschutzes eine klare Trennung in Naturnutzer und Naturschützer. Wir (Angler, Jäger, Forst- und Landwirte, Imker etc.) werden mit Sicherheit als Nutzer der Natur betrachtet. Eine große Mehrheit der Bevölkerung sieht sich jedoch als Natur-, Tier- oder Artenschützer. Wenn Angler also als Nutzer der Natur oder – oft sehr weit hergeholt – auch als Tierquäler qualifiziert werden, sollte man in gleicher Weise verdeutlichen, was manche Teile der Bevölkerung unter Naturschutz versteht.

Baden in Augewässern ist Naturschutz, geführtes Kanu- und Schlauchbootfahren im Nationalpark Donauauen ist Naturschutz, Radfahren abseits von öffentlichen Wegen in Auwäldern ist Naturschutz, Grillen an Gewässern ist Naturschutz, Vögel beobachten ist Naturschutz, das Aussperren von Anglern aus jahrhunderte langen traditionellen Gewässerabschnitten ist eine der höchsten und reinrassigsten Formen des Naturschutzes überhaupt.

Mehr denn je benötigen die Fischgewässer unsere schützenden Hände. Umso mehr deshalb, wenn aus übertriebenem Artenschutz Fisch fressende Vögel und Säugetiere, die kaum natürliche Feinde haben, unsere Fischbestände vermindern und diesen in keiner Form Einhalt geboten wird.

Wie würde die Öffentlichkeit reagieren, wenn ein vogel- oder säugetierfressender Fisch die Graureiher, Gänsesäger und Kormorane oder Fischotterbestände extrem dezimiert? Es würde einen Aufschrei geben. Die Erhaltung eines gesunden, heimischen Fischbestandes ist mit Masse uns Anglern zu verdanken. Denn für große Teile der Bevölkerung endet Arten- und Naturschutz an der Gewässeroberfläche. Dies steht vermutlich auch damit im Zusammenhang, dass liebe, Fisch fressende schwarze Vögel und Säugetiere aus einer ganz anderen Perspektive von der Bevölkerung gesehenen werden als unsere heimischen Fische.

Dies begründet sich möglicherweise darin, dass große Teile der Europäer das schuppige Etwas kaum zu Gesicht bekommen, aber andere Arten in den Medien laufend gepuscht werden. Den Fischen widerfährt in diesen jedoch meist nur eine negative Darstellung.

Der Enten fressende Hecht, oder der Waller, der schwimmende Kinder attackiert, sind in vielen Zeitungen gern gesehene Themen. Vom Kormoran, der beim Hinunterwürgen einer vierzig Zentimeter langen Brachse erstickt, wird jedoch nicht oder nur in Angelzeitschriften berichtet. Doch gerade die Angler und Angelorganisationen sind es wieder, die durch gezielte Projekte und Besatzmaßnahmen unsere heimischen Fischbestände schützen, stärken und vor dem Aussterben bewahren.

Die Arterhaltung der Fische als auch der Schutz unserer Gewässer ist mit Masse den Anglern anzurechnen und nur bedingt gesetzlichen Bestimmungen. Signifikant ist auch, dass vorrangig nur auf Angler gesetzliche oder vereinsinterne Regelungen bezüglich eines vorgeschriebenen Verhaltens am Gewässer angewandt werden. Kein Gesetz in Österreich wird zum Beispiel unsere Mitbürger und im Besonderen die Freizeitaktivisten dazu verpflichten können, sich an Reinigungsaktionen an Gewässern und Aulandschaften zu beteiligen. Wir Angler sind mehrmals im Jahr am Fischwasser und reinigen es vom Unrat, der uns von sogenannten Naturschützern oft hinterlassen wurde.

Auch beobachten wir laufend die Gewässer auf deren Güte und Verunreinigungen, wenden viel Geld für Gewässeruntersuchungen als auch für Renaturierungsmaßnahmen auf. Wir tun all diese Dinge nicht, weil uns gesetzliche Bestimmungen hiezu verpflichtet, sondern weil wir uns für unsere Gewässer verantwortlich fühlen, dieses hegen, pflegen, aber auch nutzen. Wir freuen uns über eine artenreiche, gesunde und bestandsstarke Fischpopulation und genießen die Natur. Wie große Teile der Bevölkerung, die in der Regel dafür jedoch nichts tun. Abgesehen von den finanziellen Mitteln, die wir hiefür noch aufwenden. Erwirtschaftete Erträge der Vereine und Verbände kommen wieder dem Erhalt der Fischbestände somit auch der Natur zu Gute! Wir Nutzer sind Nettozahler, für die sogenannten Naturschützer gilt jedoch der Nulltarif! Angeln ist hegen und pflegen und nicht nur ernten, sich verantwortlich fühlen wie für sein Haus oder seine Wohnung. Der Arten-, Natur- und Tierschutz ist in vielen Mündern. Man erkennt auch Schäden, doch der Ruf nach einer heilen Welt ist nur Schall und Rauch, wenn man dafür nichts tut, sich nicht verantwortlich fühlt und diese Verantwortung auch nicht lebt.

Unter den Naturschützern und deren Organisationen haben wird viele Freunde, doch wir sollten genau unterscheiden zwischen diesen und jenen, die vor dem Schutz der Natur und Kreatur die Abschaffung oder Einschränkung der Fischerei oder Jagd stellen. Von jedem sollten wir uns nicht ins Out stellen lassen, und wenn erforderlich, müssen wir uns auch gegen diese wehren.

Denn es ist nicht immer möglich, aber auch nicht immer gut, mit jedermann Freund zu sein. Wir sollten uns gegen ungerechtfertigte Anschuldigungen oder drohende Einschränkungen zur Wehr setzen – traurig zu blicken ist zu wenig und beeindruckt auch niemanden. Hiezu wird es erforderlich sein, auch einmal die Zähne zu zeigen und zu fauchen. Der Gedanke: Wir haben etwas Schönes und wollen es erhalten, genügt heute nicht mehr, sondern wir müssen – wenn notwendig – auch dafür kämpfen.

Quintessenz

Unsere Mitmenschen gefallen sich in der Rolle der Naturschützer, doch übersehen sie fast immer, dass sie es sind, die die Umweltbelastungen darstellen.

Mit welcher Geschicklichkeit oft Fischer, Jäger als auch andere sogenannte Naturnutzer in der Öffentlichkeit zielgerichtet in Misskredit gebracht werden, ist oft mehr als beschämend. Doch gerade wir (Angler, Jäger, ect.) sind die Bevölkerungsgruppe, die nicht nur von Lippenbekenntnissen leben, sondern vielmehr ständig in unseren Revieren selbst Hand anlegt und viel Zeit und Geld investiert.

Auch sollten wir Menschen aus dem Eingreifen in die Natur unsere Lehren ziehen, die Auswirkungen von übertriebenem Artenschutz endlich zur Kenntnis nehmen und die erforderlichen, wenn auch unpopulären bestandsregulierenden Maßnahmen zur Erhaltung unserer Fischbestände setzen. Zu Leben im Einklang mit der Natur ist unsere Lebenseinstellung, für viele andere jedoch sind das nur leere Worte.

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Euer Michael Komuczki

04 Dez

OWNER JUSTR SHAD


Name: Juster Shad
Größe: 4,2 Inch (10,5 cm)
Gewicht: 6 g
Zielfisch: Zander, Barsch, Großforelle
Gummimischung: Weich und elastisch, dennoch reißfest
Laufeigenschaften: Lebhaft trudelnder Action Shad
Angelmethoden: Jiggen, Vertikalen, Twitchen, Drop-Shot
Preis: Ca. 7 € pro Packung a sieben Stück

Bevor ich zum Test übergehe möchte ich mich kurz vorstellen. Mein Name ist Max Docken und ich gehöre zu den Menschen, die verrückt nach Angeln sind. Ich bezeichne mich selbst als Crossover Angler, eine Mischung aus Spinn- und Fliegenfischen vereint in der Leidenschaft für Raubfische. Im
Folgend möchte ich euch einen der neuen Gummifische aus dem Balzer Owner Programm vorstellen – den Juster Shad.
Der Juster Shad ist ein schlanker Köder, der aufgrund seiner Größe von 10,5 cm einen interessanten Übergangsbereich abdeckt und somit eine hohe Variabilität am Wasser ermöglicht. Er eignet sich hervorragend für die mittelgroße Zander- und Großbarschfischerei. Sogar große Raubforellen können dem Köder nicht widerstehen.

Max Docken

Die erste Begutachtung des Juster Shads irritierte mich, da er nicht wie ein herkömmlicher Gummifisch aufgebaut ist. Im Unterschied besitzt der Juster Shad einen geraden Bauch mit einem leicht sichelförmigen Übergang zum Schwanzteller. Sein Rücken hingegen ist gewölbt und verfügt über ein sehr filigranes Schuppenmuster. Der Rücken sowie der Bauch besitzen für die Verwendung von Offset-Haken Schlitze. Diese vorgefertigten Schlitze ermöglichen ein einfacheres Anködern und sorgen dafür, dass bei einem Biss die Hakenspitze sofort frei liegt und im Fischmaul fassen kann.

Die Verwendung von Offset-Haken ist besonders in Gewässern mit viel Vegetation und Totholz hilfreich und kommt ursprünglich aus der Schwarzbarschfischerei.

Die Gummimischung des Juster Shads besitzt ein optimales Gleichgewicht zwischen Geschmeidigkeit und Robustheit, dies ermöglicht eine längere Lebensdauer. Die weiche aber dennoch reißfeste Gummimischung sowie der schlanke Körperbau ermöglichen ein einfaches Einsaugen des Köders. Dies ist besonders bei der Barsch- und Zanderfischerei von Vorteil, da die beiden Fischarten den Köder häufig seitlich attackieren.
Der dreieckige Teller des Schaufelschwanzes ist weich, besitzt aber durch die 90° Verbindung zum Schwanzstiel einen hohen Widerstand im Wasser. Selbst bei leichtem Zug, oder in der Absinkphase mit leichten Jiggewichten von fünf Gramm wackelt der Schaufelschwanz lebhaft hin und her.

Die Farbpalette des Juster Shads besteht aus neun Farben. Diese beinhaltet ein großes Spektrum an eher gedeckten, natürlichen Farbtöne. Im Generellen sind drei grundlegende Farbnuancen im Bereich Grau/Schwarz, Blau/Lila und Gelb/Braun zu erkennen.

Nachfolgend dargestellt die Farbtabelle des Juster Shads.
Green Pumpkin Black
Pro Blue
Blue Gill
Purple Weenie Silver
Ghost Silver Flake
Smokey Shad
Ayu
Flash Bass
Pro Blue Silver Flake

Durch seine hervorragende und saubere Verarbeitung rechtfertigt der Juster Shad seinen gehobenen Preis. Es stehen weder Gummireste über, noch sind unsaubere Gussstellen zu erkennen, auch die minimalistischen Schuppenstrukturen sind sehr sauber gearbeitet. Durch die detailreiche und exakte Verarbeitung erweckt der Juster Shad einen vertrauenswürdigen Eindruck und macht Freude beim Angeln, selbst wenn die Fische mal nicht so kooperativ sind.

Der Juster Shad kann sehr variantenreich gefischt werden und ist perfekt auf das Owner HakenProgramm angepasst. Dadurch lässt er sich passgenau als Jig oder Off-Set Köder montieren oder an einer der unterschiedlichsten Montagen, wie dem Owner Jig-Rig oder dem Owner Flashy Swimmer fischen. Hinweise zu den empfohlenen Methoden und Haken befinden sich im Balzer Katalog sowie auch auf der Rückseite der Juster Shad Verpackung.

ERFAHRUNGEN

Der Juster Shad erfüllt für mich alle Anforderungen, die ich an einen modernen Softbait stelle. Er lässt sich variantenreich fischen und hat einen überzeugenden Köderlauf. Die eher gedeckten Köderfarben gepaart mit dem tollen Laufverhalten des Juster Shads überzeugen nicht nur mich,
sondern auch meine Zielfische immer wieder. So konnte ich den Juster Shad bereits sehr erfolgreich auf Barsch, Zander und Forelle testen und dadurch meine Fänge mit einem 51er Barsch und einer 63er Bachforelle auf ein neues Niveau heben.

Weitere Informationen sowie tägliche Berichte gibt es von mir auf: www.facebook.com/BalzerAngelnund auf der Balzer Homepage:

https://www.balzer.de/angelmethoden/zanderangeln/


Viele Grüße – Max

28 Nov

BALZER erneut Lieferant des Jahres! ANGELSPEZI-Lieferanten-Pokal 2019

Balzer wurde auch in 2019 wieder zum Lieferanten des Jahres gewählt!

Die AngelSpezi-Gruppe führt unter all seinen Mitgliedern jährlich eine Befragung mit Auswertung über seine Lieferanten durch.

Bereits mehrfach wurde die Firma BALZER unter einer sehr großen Anzahl von Herstellen und Großhändlern zum Lieferanten des Jahres 2019 gewählt.

Bewertet wurde von den Fachhändlern u.a. die Lieferfähigkeit, Reklamationshäufigkeiten, Betreuung, Konditionen, Nachfrage, Service, Preise usw. Die Firma Balzer bedankt sich auf diesem Wege bei allen Angelspezi-Fachhändlern für das Vertrauen und wird auch zukünftig alles Erdenkliche unternehmen, für den Fachhandel ein kompetenter und zuverlässiger Servicepartner zu sein.

26 Nov

Verstärkung im Balzer Supporter Team

DANIEL WNENDT

Daniel Wnendt ist neuer Balzer Raubfisch-Teamangler und verstärkt das Raubfisch Supporter-Team

Daniel Wnendt fischt seit seinem 6. Lebensjahr.
Seit jeher ist er dem Spinnfischen „verfallen“ und treu geblieben.
Bis vor 10 Jahren fischte er ausschließlich an Flüssen und Baggerseen, bis er schließlich seine ersten Gehversuche an der Edertalsperre unternahm. Seit dem ist er vom Raubfischangeln an Talsperren infiziert.
Da nicht nur die Edertalsperre, sondern auch die Möhne, Henne-und Diemeltalsperre in gleicher Entfernung von seinem Wohnort liegen, machte er natürlich auch diese in den vergangenen 10 Jahren unsicher und sammelte reichlich Erfahrungen.
Seine umfangreichen Erfahrungen bietet er heute nebenberuflich Guidinggästen an. Guiding in Holland zählt da natürlich auch zu seinem Repertoire.
Wir freuen uns auf eine gemeinsame Zusammenarbeit mit Ihm!

25 Nov

Time to shine!

Shirasu Booster Shad Arkansas Shiner

Da hat mir der kleine Boostershad in der Farbe Shirasu Booster Shad Arkansas Shiner direkt mal gezeigt was in ihm steckt!
Der UV-Aktive Zwerg half mir zumindest ein paar Barsche aus der trüben Suppe zu fischen und auch die Rapfen scheinen für den UV-aktiven Leckerbissen gerne mal ein paar Etagen tiefer als gewohnt zu beissen😊.

Die Köder sind eine Bank auf Barsch, Zander, Rapfen, Hecht & Co.!

Beste Grüße
Manuel