26 Okt

Wer hat angeln erfunden? Die Geschichte

Viele Angler stellen sich heute in den Fokus, als wären sie die Erfinder der Angelei. Doch wer hat tatsächlich das Angeln, so wie wir es heute kennen entdeckt, gefördert oder anders formuliert erfunden? Ernüchternd lässt sich vorwegnehmen: Es gibt keinen Erfinder im klassischen Sinne. Viel mehr war es eine Entwicklungsprozess.
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Klassisch wie vor 100 Jahren: Aalangeln mit der Grundrute am Fluss.
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Entstehung des Angelns – Warum ist man überhaupt losgezogen?

Es gibt kein fixes Startdatum, an dem unsere Vorfahren ihre ersten Versuche gestartet haben. Laut Forschern wurde an Flüssen uns Seen schon vor über 100.000 Jahren geangelt. Zusätzlich zum Jagen von Tieren und Sammeln von Früchten oder Pilzen wurde es zu einer Grundlage der Nahrungsbeschaffung. In den letzten Jahrzehnten hat sich unser Hobby hierzulande vom klassischen Nahrungserwerb hin zur Freizeitbeschäftigung entwickelt. Zunehmend wird Catch and Release praktiziert, was einen nachhaltigen Fischfang garantiert. Sind wir mal ganz ehrlich: Es gibt überall Supermärkte und niemand ist darauf angewiesen Fisch als Nahrungsmittel mit zu nehmen.
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Die Entwicklung des Angelns bzw. des Fischfangs

Zu Beginn hat man Fische mit der bloßen Hand gefangen. Mit der Zeit entdeckte man allerdings neue Techniken: Es wurden Netze gebaut, Speere eingesetzt oder auch Haken gebaut. Mit dem ersten Angelhaken wurde das Angeln geboren. Zunächst (vor ca. 19000 Jahren) wurden Haken aus der Schale von Meeresschnecken gebaut. Später wurden Modelle aus Mammut-Elfenbein gefertigt. Die ersten Angelruten: Es waren Stiele, an denen eine Angelschnur aus Pferdehaaren oder Pflanzenwurzeln angebracht wurden. Die Angelei war damit alles andere als komfortabel. Selbstverständlich entwickelte sich auch dieser Stiel mit Schnur rasch weiter. Schnell hat sich die Technik mit Rute, Rolle und Schnur zu fischen etabliert. Rollen waren damals ganz klassische Gewinde, die man einfach drehen konnte. Ab 6000 v. Christus wurden erste Posen genutzt. Ab etwa 195 v. Christus konnte bereits mit seidenähnlichen Schnüren und Metallhaken und ersten Kunstködern geangelt werden. Diese Trumphe wurden schließlich weiterentwickelt bis man heute beim vielfältigen Angebot der Angelindustrie gelandet ist.
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Angeln wird zum Hobby

Bereits die Theokrat hat das Angeln (etwa 295 v. Christus) als reine Freizeitbeschäftigung betrieben, da sie weder finanziell noch existenziell vom Fischfang abhängig war. Weitere Nachweise, dass die Angelei als Entspannungsinstrument oder Freizeitbeschäftigung genutzt wurde beschreiben Berichte und Bücher ab 1497. Wie zum Beispiel die: “The Complete Angler or The Contemplative Man’s Recreation” (dt. Der vollkommene Angler) von Izaak Walton. Ein Klassiker, der zur Weltliteratur gehört.
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Wer hat die Entwicklung vorangetrieben?

In den frühen Jahren wurde die Angelei vor allem von einzelnen Anglern weiterentwickelt. Mit dem Laufe der Globalisierung konnten sich verschiedene Regionen mit ihren Fangtechniken austauschen. Mit der Industrialisierung haben Geschäftsmänner früh erkannt, dass sich mit der Angelei auch ein Geschäft machen lässt. Sie haben angefangen Angelgeräte im großen Stil in Fabriken herzustellen und die Entwicklung bis heute voran zu treiben. Das sind genau die Hersteller von hochwertigen , die man heute als Traditionsunternehmen beschreibt.
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Das Firmengebäude der Balzer GmbH
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Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Angeln_(Fischfang)  

https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/sport/angeln/index.html

07 Okt

Balzer Edition Masterpiece IM-12 Feederrute | Alle Infos

Die Fortführung einer Legende! (Video unten)

Wissenswertes

Die neueste Generation unserer schon legendären Masterpiece Feederruten besticht durch neueste Blanktechnologie sowie eine zeitlose Optik. Die kraftvollen sowie ausgewogenen Blanks ermöglichen extreme Wurfweiten gepaart mit einer hohen Zielgenauigkeit. Die ergonomischen Griffe bestehen aus einer Kombination von portugiesischem Naturkork und im hinteren Bereich aus Shrink Rubber Kork. Dieser bietet 2 entscheidende Vorteile: Auch bei Nässe liegt der Griff exzellent in der Hand. Ferner lässt er sich im Gegensatz zu normalem Kork hervorragend von Futterresten reinigen. Alle Ruten sind mit hochwertigen Rollenhaltern aus dem Hause FUJI ausgestattet.

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Modelle

  • Ultra Light Feeder 40: Länge: 3,40m / Wurfgewicht: Bis 40 Gramm
  • Light Feeder 60: Länge: 3,60m / Wurfgewicht: Bis 60 Gramm
  • Light-Medium Feeder 80: Länge: 3,90m / Wurfgewicht: Bis 80 Gramm
  • Medium Heavy Feeder 125: Länge 4,00m / Wurfgewicht: Bis 125 Gramm
  • Heavy Feeder 150: Länge: 4,20m / Wurfgewicht: Bis 150 Gramm
22 Sep

Welsangeln mit Tintenfisch – Erfolgreich mit Calamari Krake auf Waller

Hier klären wir, wie man mit Tintenfisch, Calamari, Krake oder Oktopus auf Wels fischt und worauf man achten sollte. Wir sprechen über geeignete Montagen, sowie Plätze und geben dir hilfreiche Tipps für den nächsten Waller Ansitz. ✅
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Unser Allroundexperte mit schönem „Tintenfischwaller“
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Tipps zum Wallerangeln mit Calamari

Dort bekommst du geeigneten Tintenfisch: Für unseren Film haben wir uns zunächst in klassischen Supermärkten, wie Edeka und Rewe nach Tintenfischen umgeschaut – leider ohne Erfolg. Anschließend haben wir den Tipp bekommen, es mal in einem Mix Markt oder Güven Markt zu versuchen, die dafür bekannt sind kulinarische Spezialitäten anzubieten, die nicht der klassischen Küsche entsprechen. Da waren wir dann auch erfolgreich. Im Tiefkühlfach haben wir eine Packung mit zwei Kraken gefunden.

Zustand vom Tintenfisch: Einige Welsangler schwören darauf den Oktopus vor einem Walleransitz in der Sonne liegen zu lassen, damit er einen stinkenden Geruch entwickelt. Doch die Meinungen gehen auseinander. Wir setzen auf frischen Tintenfisch, da der Eigengeruch bereits verführerisch ist und sich von einem klassischen Köderfisch abhebt. Wir konnten also noch nicht feststellen, dass fauler Fisch besser fängt.

Scharfe Haken: Unterwasseraufnahmen haben gezeigt, dass Welse häufig den Köder attackieren, doch gar nicht erst hängen bleiben. Scharfe Haken können dafür sorgen, dass sich der Wels bei diesen Attacken von selbst hakt. Wenn Waller den Köder komplett einsaugen, haken sie sich grundsätzlich von selbst.

Vergleichsköder fischen: Welse fahren nicht überall gleich auf Tintenfisch ab. Es gibt Gewässer, wo es besser funktioniert und Seen, sowie Flüsse an denen es schlechter geht. Wir empfehlen daher immer eine Rute mit Köderfisch oder Tauwurm zu angeln, um herauszufinden, ob eine Blanknacht mit dem Köder oder der Fresslaune zusammenhängt.
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Tipps zum Welsangeln mit Tintenfisch
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Montage zum Welsangeln mit Calamari

Präsentation: Grundsätzlich kann man den Tintenfisch mit allen Methoden fischen – Zusammengefasst zählen wir dazu als Abspannmontage die Stein- sowie Bojenmontage, aber auch den Knochen. Was ebenfalls Fisch bringt ist die klassische Grundbleimontage.

Rig: Das Rig zum Waller angeln mit Squid ist ebenfalls recht einfach aufgebaut. Unterhalb der U-Pose oder dem Blei wird einfach ein großer Einzelhaken angebunden. An diesem Einzelhaken wird der Tintenfisch angeködert.
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Welsmontage für Tintenfisch
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Tintenfisch anködern

Wir nutzen zum Welsangeln gerne die Saugarme von Kraken. Dafür schneiden wir der Krake nachdem sie aufgetaut ist mit einer Schere je nach Größe 3-5 Arme ab und hängen diese an den Einzelhaken. Das Fleisch ist angenehm fest, weshalb Sie hervorragnd halten.
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So sieht es aus, wenn die Krake einsatzbereit ist – Der Wels kann kommen.
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Geeignete Orte zum Wallerangeln

Tintenfische besitzen ein äußerst festes Fleisch, das auch stabil am Haken hängt. Uns Anglern bietet es den Vorteil, dass wir sowohl im Fluss, als auch im See ziemlich komfrtabel angeln. (Beifänge sind selten und eine Kontrolle ist auch nur selten notwendig. Als Angelstellen kommen klassische Kanten oder überhängende Bäume in Frage. Dirk hat es im letzten Film an der abfallenden Kante neben einer Sandbank probiert. Waller und andere Fische ziehen direkt dort entlang. Bis es zum Biss kommt ist es nur eine Frage der Zeit.
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Der Spot zum Welsangeln: Die U-Posen Montage liegt an der ersten Kante – Die Bojenmontage an der Zweiten.

Wir hoffen, dass der Bericht für euch bereits schlüssig war und ihr einige Tipps mitnehmen konntet. Im folgenden Video könnt ihr euch nochmal nochmal im Detail anschauen, wie man die Montage bindet und abspannt.
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15 Sep

Worauf beißt welcher Fisch? Beste Köder zum angeln | Ratgeber

Hier klären wir auf, worauf die beliebtesten Zielfische, wie Karpfen, Zander, Hecht und Barsche am liebsten beißen. Für eine anschauliche Darstellung kannst du die Tabelle ranziehen. Sie gibt kategorisch Aufschluss darüber, welcher Fisch deinen Köder am liebsten nimmt.
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Darauf beißen Aale, Saiblinge, Bachforellen, Saiblinge, Barben, Barsche, Brassen, Döbel, Graskarpfen, Gründlinge, Grundeln, Hechte, Karpfen, Meerforellen, Quappen, Rapfen, Regenbogenforellen, Rotaugen, Rotfedern, Schleien und Zander am besten.

31 Aug

Einfach erklärt: Forellenteig richtig formen

In diesem Blogbeitrag zeigen wir, wie man Forellenpaste richtig formt und am Haken befestigt – Dabei gehen wir auf die beliebteste Variante: Dem Propeller ein und geben dir eine hilfreiche Schritt für Schritt Anleitung mit auf den Weg. Damit hast du in in unter 5 Minuten den Teig mit einem perfekten Dreh!
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Ein Blogbeitrag in Zusammenarbeit mit Olaf Kaufmann.

Welche Forellenteig-Farbe ist am besten?

Unter Wasser sind für Forellen vor allem Kontraste gut zu erkennen. Daher setzt Olaf grundsätzlich auf zwei verschiedene Farbtöne. Kontraste, wie Gelb / Schwarz, Weiß/Rot und Schwarz/Grün haben immer wieder gute Erfolge herbeigeführt.
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1. Schritt

Zunächst nimmst du dir aus beiden Gläsern etwas Teig heraus und formst damit zwei kleine, gleichmäßige Kugeln.
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Schritt 1
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2. Schritt

In diesem Schritt drückst du die Kugeln aufeinander, um eine ebene Fläche zu errichten.
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Schritt 2
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3. Schritt

Diese Fläche wird dann einfach von unten über den Hakenschenkel geschoben.
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Schritt 3
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4. Schritt

Sobald sich die Form auf dem Haken befindet, drückst du sie zu einem Tröpfchen.
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Schritt 4
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5. Schritt

In diesem Schritt rollt man den Tropfen etwas ein, damit eine halbrunde Form entsteht.
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Schritt 5

6. Schritt

Im letzten Schritt klappst du den Teller auf, um eine ebene Fläche zu erhalten.
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Schritt 6
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Et voila, fertig ist der Teigpropeller! Wie man ihn richtig einsetzt, siehst du in diesem Video:
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24 Aug

Beißzeiten beim Angeln – Was beißt wann? Tabellenübersicht bringt Klarheit

Für einen erfolgreichen Angeltag solltest du immer die Beißzeit deines Zielfisches im Blick behalten. Die Beißzeit gibt an, wann ein Fisch auf Nahrungssuche geht und damit leicht zu fangen ist. Hier geben wir dir in übersichtlicher Tabellenform Aufschluss darüber zu welcher Tages, sowie Nachtzeit und in welchem Monat (Jahreszeit) du verschiedene Fische am besten fangen kannst.
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Jeder Fisch besitzt seine eigenen Fressgewohnheiten.
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Wann beißen Zander, Karpfen, Aale, Brassen, Hecht, Barsch und Co. überhaupt? Hier erfährst du es:

So groß wie die Fischvielfalt unter Wasser ist, so unterschiedlich gestalten sich auch die Fressgewohnheiten. Während Karpfen zum Beispiel im Winter fast gar nicht fressen, fühlt sich die Quappe jetzt erst so richtig wohl. An dieser Stelle wollen wir dir noch einen wichtigen Hinweis mit auf den Weg geben: Die Grafik basiert auf einem „normalen“ Jahr – Ist das Frühjahr z.B. deutlich kühler, als gewöhnlich, verschiebt sich alles etwas nach hinten.
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Beißzeiten für Aal, Äsche, Bachforelle, Bachsaibling, Barbe, Barsch, Brasse, Brasse, Döbel, Graskarpfen, Gründling, Grundel, Hecht, Karpfen, Meerforelle, Quappe, Rapfen, Regenbogenforelle, Rotauge, Fotfeder, Schleie, Wels und Zander
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Zu welcher Tageszeit beißen Zander, Aale, Karpfen, Waller, Hechte und Co. am besten? Wir zeigen es dir:

Wenn du einen Angeltag planst, solltest du auch die Tages- bzw. Nachtzeit an deinen Zielfisch anpassen. Karpfen kannst von morgens bis abends und sogar in der Nacht gut fangen, doch der Barsch frisst lieber tagsüber und der Aal ausschließlich in der Nacht. Wie es mit den anderen Fischen aussieht zeigen wir die in der nachfolgenden Grafik.
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Wann beßen Aal, Äsche, Bachforelle, Bachsaibling, Barbe, Barsch, Brasse, Brasse, Döbel, Graskarpfen, Gründling, Grundel, Hecht, Karpfen, Meerforelle, Quappe, Rapfen, Regenbogenforelle, Rotauge, Fotfeder, Schleie, Wels und Zander
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18 Aug

3 unbekannte Köder zum Aalangeln

Das Nahrungsspektrum von Aalen ist deutlich breiter, als man zunächst denkt. An jedem Gewässer ticken Aale etwas anders. Im einen ist der Tauwurm der beste Köder für Aal, im anderen schwimmen nur Breitkopfaale herum, die auf Köderfische stehen. Doch dann gibt es unter Umständen auch Phasen, wo ganz andere zum Teil schon vergessene Aalköder die Nase vorn haben. In diesem Blogbeitrag stellen wir dir drei völlig vergessene Köder zum Aalangeln vor.
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Aale haben ein ausgeprägtes Fressverhalten
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1. Die Garnele – Für viele Angler ein Geheimtipp

Garnelen punkten nicht nur im Salat, sondern auch am Angelhaken. Vor allem in norddeutschen Gewässern entlang der Küste werden sie äußerst gerne eingesetzt. In Mittel-, sowie Süddeutschland ist sie gänzlich unbekannt. Der aromatische Happen ist ein echter Leckerbiss – Doch leider wissen das auch andere Friedfische zu schätzen – Auch Brassen können den Geschmack von Garnelen nicht widerstehen.
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Ein absoluter Leckerbissen
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2. Die Leber – Duftvoll und hochattraktiv

Dass Aale einen ausgezeichneten Geruchssinn haben, wurde schon oft unter Beweis gestellt. Die Schweineleber ist voller Blut und Attraktoren, die vom Aal bereits aus großer Entfernung wahrgenommen werden können. Im Handling bietet Sie allerdings einen Nachteil: Sie verdirbt schnell. Großer Vorteil: Als Beifänge kommen hier dank der Portionsgröße meist nur Döbel in Frage.
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In großen Portionen fängt sie nicht nur Waller – auch Aale stehen drauf
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3. Maden – Kleine Krabbler für kapitale Aale

Maden sind vor allem nach der Weißfischlaichzeit im Frühjahr hervorragend zum Aalangeln geeignet. Außerdem kann es auch Sinn machen einen großen Madenfutterplatz anzulegen und ein Bündel mittig zu platzieren. Haben sich die Schlängler einmal darauf eingestellt, fressen sie sich in einen Rausch. Weiterer Vorteil: Maden halten hervorragend am Haken. Ein großer Nachteil ist die hohe Rate an Beifängen.
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Die kleinen Krabbler lassen sich hervorragend anfüttern
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Dir hat dieser Blogbericht gefallen? Dann teile ihn doch gerne mit deinen Freunden – Vielen Dank! Hier geht’s zu unserer allgemeinen Infoseite zum Aalangeln und im unteren Blogbereich zeigen wir euch noch ein paar Filme zum Thema Aalangeln:
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Aalangeln im Frühjahr

Aalangeln mit der Grundmontage

Aalangeln im Fluss

10 Aug

Angeln mit Forellenteig – 3 Montagen für maximalen Fangerfolg

Ein Blogbeitrag in Zusammenarbeit mit Olaf Kaufmann

Olaf mit schönem „Teigsaibling“
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Beim Forellenangeln mit Forellenteig kann einiges falsch gemacht werden. In diesem Blogbeitrag erklären wir dir detailliert, worauf es bei den drei wichtigsten Techniken zum angeln mit Forellenpaste ankommt und zeigen dir, wie man Forellenteig richtig formt und am Haken befestigt. Damit ist man aufs aktive (Schleppen & Tremarellaangeln), sowie passive Forellenangeln bestens vorbereitet. Allgemeiner Hinweis: Sollte dir etwas unklar sein, so kannst du einfach auf den Videolink unten klicken und alle Infos noch einmal in Bewegtbildern abrufen.
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1. Montage: Die Posenmontage zum Schleppen

Aufbau der Montage: Ganz oben befindet sich eine Pose, die du mithilfe eines Gummirings feststellen kannst. Darunter bringst du dann ein Glasgewicht an, welches als zusätzliches Wurfgewicht dient. Der Clou: Unter Wasser sinkt das Glasgewicht deutlich langsamer zu Boden, als ein herkömmliches Bleigewicht. Darunter bringt Olaf einfach eine Gummiperle und einen Wirbel an, in dem das Vorfach mit Haken eingeschlauft wird. Das Vorfach ist in der Regel um die 100cm lang und kommt auf einen Durchmesser von ca. 0,25mm. Der Haken wird in der Größe 4 – 8 gewählt. Das ist davon abhängig, zu welcher Jahreszeit man auf Forelle fischt. Im Winter werden den Forellen größere Happen präsentiert, als im Sommer.

Führungstechnik: Hier wirfst du die Montage einfach an deine gewünschte Angelstelle, lässt den Köder kurz absinken und ziehst ihn anschließend im Zeitlupentempo wieder ein. Wie das genau funktioniert siehst du inkl. Live Bisse im Film.
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Die Posenmontage zum Teigangeln
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2. Montage: Die Sbirolinomontage zum Schleppen

Aufbau der Montage: Die zweite Montage ist ganz anders aufgebaut als die Erste. Zunächst montierst du statt der Pose einen Sbirolino. Das Gewicht sollte hier von der vorherrschenden Gewässertiefe und Wurfweite abhängig gemacht werden. An großen Gewässern musst du wohlmöglich weiter werfen, als an kleinen Anlagen. Empfehlenswert sind Modelle zwischen 10 und 30 Gramm. Unsere Sbirolinos sind so konzipiert, dass sie trotz der unterschiedlichen Gewichte auch in verschiedenen Gewässertiefen laufen können. Das ermöglicht auch an großen Gewässern eine flache Köderführung und umgekehrt. Hinter dem Sbirolino wird kein Glasgewicht angebracht. Der Rest ist identisch wie bei der ersten Montage. Eine Übersicht unserer Sbirolinos erhältst du in der nächsten Grafik.

Führungstechnik: Auch bei der zweiten Montage wird aktiv auf Forelle gefischt. Das heißt du wirfst Sie wieder an eine beliebige Stelle im Teich und ziehst sie anschließend langsam an dich heran. Forellen lassen sich durch die Bewegung des Propellers auch aus weiter Entfernung anlocken.
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Unsere Sbirolinos im Überblick
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3. Montage: Die Sbirolinomontage zum passiven Angeln

Aufbau: Zugegebenermaßen ist diese Montage genau gleich aufgebaut, wie die zweite Montage, doch eines ist anders: Die Art und Weise der Anwendung.

Führungstechnik: Während man die erste Montage nur aktiv einsetzt, kann diese hier auch passiv gefischt werden. Das heißt im Klartext: Du wirfst sie einfach an eine Angelstelle und wartest darauf, dass dein Teig von einer Forelle gefunden wird. Ein ganz besonders heißer Tipp: Du solltest alle paar Minuten die Montage etwas anziehen, damit dem Forellenteig ein Hauch von Leben geschenkt wird.
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Die Sbirolinomaontage zum Teigangeln
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Gerne kannst du dir jetzt noch unseren Film zu diesem Thema anschauen, um alle Infos in bewegten Bilder vor dir zu haben.
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02 Aug

Balzer Matze Koch Adventure Albino Special Edition

Was steckt hinter der Erweiterung von Matze Kochs geheimer Lieblingsfarbe und seiner neuen Albino Special Edition?
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Dass die Bezeichnung „Albino“, ursprünglich ein Farbcode von Matzes Wobblern, einmal so brachial einschlagen würde, so dass wir mit dem Liefern kaum noch nachkamen, hat keiner von uns erwartet. Schließlich ist es nur eine weitere Farbe auf dem unendlich großen Ködermarkt. Oder ist sie doch mehr als das? Nicht nur Matzes Fänge in seinen Filmen, auch die unzähligen Fangmeldungen die uns erreichten, sagen etwas ganz Anderes aus, und Fakt ist am Ende:  Was Matze in seinem Film behauptet, stimmt, denn das perlmuttweiß fängt tatsächlich überall, die feinen, dezent-roten UV aktiven Streifen, sind offenbar genug Bonus-Schlüsselreiz, um Räuber in jeder Gewässertrübung und bei jedem  Wetter zu verhaften. Perfekt also für die Anglergruppierung, die Matze in erster Linie anspricht: Allrounder, die jederzeit bereit sein wollen zu fangen, ohne ein Studium über Köderfarben absolvieren zu müssen.
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Albino-Wobbel-Hecht im Minigraben – Der Albino hat seine Fängigkeit an allen Gewässertypen eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
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Die Weiterentwicklung

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Aus den genannten Gründen gibt es jetzt eine limitierte „Special Edition“, des von Matze entworfenen Albino Farbtons auf Sage und Schreibe sechs Gummiködertypen. Natürlich ist das Design weiterhin Mega UV-aktiv und wird daher von Räubern schnell aufgespürt.
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In diesen Größen sind die einzelnen Albinos erhältlich:

Reptile Shad Albino: 7cm, 11cm, 15cm, 19cm und 24cm
MaJo Shad Albino: 10cm, 13cm und 17cm
Z Shad Albino: 6,5cm, 9,5cm und 12,5cm
Pike Collector Albino: 15cm und 20cm
Zander Collector Albino: 12cm
Perch Collector Albino: 7cm
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Welche Größe ist für welchen Zielfisch geeignet?

Wir möchten dir einen kleinen Überblick geben, welche Ködergröße du für deinen Zielfisch auswählen solltest, um das allgemeine Hauptbeuteshema zu erreichen. Wichtig zu erwähnen: Natürlich sind Ausnahmen unter bestimmten Voraussetzungen möglich: Im Sommer jagen Hechte z.B. auch kleinere Beute und große Barsche schnappen auch gerne größere Kost – Matze’s Motto gilt auch hier: Immer flexibel bleiben!

Barschangeln: 6,5cm – 10cm
Zanderangeln: 10cm – 13cm
Hechtangeln: 13cm – 24cm
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Albinos unter einer UV Lampe
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Welche Montage und Hakengsöße eignet sich?

Grundsätzlich lässt sich verallgemeinern, dass die beliebteste Montage der klassische Jighead ist. Ab einer bestimmten Länge empfiehlt sich auch ein Stinger, um die Fehlbissrate zu veringern. In der folgenden Übersicht nennen wir dir unsere Größen- und Längenempfehlung für eine Jighead / Stinger Kombination:

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Reptile Shad: 7cm: #2 / 11cm: #2/0 / 15cm: #4/0 mit 7,5cm Stinger / 19cm: #7/0 mit 9,5cm Stinger / 24cm: #7/0 mit 9,5cm Stinger
MaJo Shad: 10cm: #2/0 / 13cm: 3/0 mit 5,5cm Stinger / 17cm: 7/0 mit 7,5cm Stinger
Z Shad: 6,5cm: #2 / 9,5cm: #2/0 / 12,5cm: 3/0 mit 5,5cm Stinger
Pike Collector: #5/0 Jighead mit 7,5cm Stinger
Zander Collector: #3/0 Jighead
Perch Collector: #2 Jighead
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Alles richtig gemacht: Matze mit schönem Albino-Pike-Collector Hecht
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Der beliebte Matze Koch Booster Wobbler

Natürlich ist der Albino auch weiterhin als Wobblerform für euch in folgenden Größen und Tauchtiefen erhältlich, sofern er mal nicht ausverkauft ist:

Shallow Runner: 0,4 m
Shallow Runner: 0,6 m
Shallow Runner: 0,8 m
Shallow Runner: 1,2 m
Shallow Runner: 1,5 m
Medium Runner: 1,5m
Medium Runner: 2,0 m
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Matze Koch Booster Wobbler im Licht ohne UV Lampe und im Dunkeln mit UV Licht.
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Filme und „Beweise“

Hier präsentieren wir dir noch drei Filme. Was meinen wir mit Beweisen? In den ersten beiden Filmen setzt Matze den MaJo Shad und UV Booster Wobbler ein – Allerdings hat er hierbei die gesamte Farbpalette zum Einsatz und es zeichnet sich ab, dass der Albino Shad und Wobbler eine ganz besondere Fängigkeit besitzen und an die beschriebene Fängigkeit vom Blogbeginn anknüpfen. Im dritten Film angelt Matze nun mit seiner neuen Albino Collection und gibt dir reichlich Tipps für einen erfolgreichen Angeltag – Genauso spannend sind die zahlreichen Live Bisse, die er und seine Kamerafrau Moni einfangen konnten. Sehr schön gemacht Moni & Matze!
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Wir wünschen viel Erfolg mit der Special Edition ALBINO!

26 Jul

Karpfenangeln – So findest du Gewässer mit großen Karpfen

Ein Blogbeitrag von: Michael Komuczki
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Ein unvergesslicher Fisch

Einer der entscheidendsten Aspekte für den Erfolg beim Großkarpfenangeln ist die Gewässerauswahl. Die erfolgsorientierte Auswahl von Gewässern zum Karpfenangeln erfordert von uns besondere Beurteilungsschritte sowie das Beachten einer Vielzahl von Faktoren und Merkmalen, denen wir uns nicht verschließen sollten. In den folgenden Auszügen gehe ich darauf ein, wie ich mich auf die Suche nach Gewässern für große Karpfen begebe.

Die Masse unserer heimischen Fischwasser werden von Fischereivereinen bewirtschaftet. Der Erwerb einer Lizenz ist zumeist nicht möglich oder oft mit sehr großer Wartezeit verbunden. Aber auch nach Erhalt der Lizenz ist nicht gesagt, dass wir die Berechtigung für ein Top-Gewässer erworben haben. Denn selektive Entnahme zum Erhalt und Aufbau einer starken Karpfenpopulation wird an vielen dieser Reviere nur vereinzelt praktiziert. Viele schon gut abgewachsene Zukunftsfische überleben manchmal oft nicht ihren ersten Fang, leider! Der Erwerb von zeitlich begrenzten Lizenzen ist gerade in Österreich nur an einer geringen Anzahl von Gewässern möglich. Deshalb sind wir in unseren Aktivitäten sehr eingeschränkt, insbesondere in der näheren Umgebung des Wohnortes. Trotz der Habenseite der leichten Erreichbarkeit und auch des geringeren Aufwandes haben wir oft durch die Einschränkungen der geltenden Angelbestimmungen und des starken Beangelungsdruckes an so manchen unserer Hausgewässer nicht jene Erfolge, die wir uns erhoffen. Aufgrund der voranstehend angeführten Fakten begeben sich sehr viele von uns auf die Suche nach einem Top-Gewässer, in dem der Fang von Großfischen möglich ist.
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1. Materielle und zeitliche Möglichkeiten

Bevor wir uns näher mit der Gewässerauswahl beschäftigen, sollten wir uns ein wenig Gedanken über unsere zeitlichen und finanziellen Ressourcen machen. Der Fang von Ausnahmefischen erfordert von uns einiges mehr an Zeitaufwand sowie den Einsatz von einem Mehr an finanziellen Mitteln.
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Aufgrund der von uns erwogenen Entscheidungsgrundlagen werden wir zum Entschluss kommen, ob für unsere Karpfenansitze ein Gewässer in näherer Umgebung, oder auch ein weiter entferntes Gewässer in Frage kommt.
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2. Kartenstudium

Der Ausgangspunkt für alle weiteren Überlegungen sollte ein intensives Kartenstudium sein, egal ob das Gewässer in der näheren Umgebung liegen soll oder auch weiter entfernt ist. Besonders in der näheren Umgebung gibt es oft Gewässer/Reviere, die einem nicht bekannt sind.
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Diese alte ungarische Angelkarte war mir schon oft sehr hilfreich.
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Mit einer Landkarte im Maßstab 1:200.000 oder 1:50.000 kann man sehr oft noch in leicht erreichbarer Nähe ein Gewässer ausfindig machen, welches man nicht kennt und das möglicherweise starke Fische beheimatet. Aber auch bei der Auswahl von Gewässern, die weiter entfernt sind, als auch bei Gewässern im Ausland ist die Karte ein gutes Hilfsmittel. Auch lässt sich anhand der Karte schon bezüglich der Gewässerstruktur oft einiges ableiten. In der heutigen Zeit steht uns mit Google-Maps und der Satelliteneinstellung ein noch viel geeigneteres Hilfsmittel zur Verfügung. Im Ausland wird uns jedoch die Karte und Google-Maps allein nicht immer weiterhelfen.

Hier sind uns die Auswertung von Fangmeldungen und auch Berichte aus den Angelzeitschriften eine lohnende Hilfe. Besonders deshalb, da wir nicht die Zeit und die Mittel für wochenlange Erkundungstrips in unseren Nachbarländern haben.

Sehr oft lesen wir regelmäßig in den Statistiken über den Fang von starken Fischen an bestimmten Gewässern.
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Bei der Gewässerauswahl oft eine große Hilfe – die Fangmeldungen in Angelmagazinen auch in denen aus Nachbarländern
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Gerade die Meldungen über den Fang von Großkarpfen an großen, naturbelassenen Gewässern sollten wir nicht außer Acht lassen. Insbesondere dann nicht, wenn sich die Fangmeldungen an einem Gewässer verdichten.
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3. Geographische Lage/Gewässerstruktur/Wassertemperatur

Das Wachstum des Karpfens wird einerseits von deren Rasse andererseits von der Nahrungsaufnahme beeinflusst. Die Nahrungsaufnahme steht wieder im Zusammenhang mit der Wassertemperatur. Die Wassertemperatur wird abermals durch die geographische Lage bzw. durch die Witterung (durchschnittliche Lufttemperatur) beeinflusst. Wir sollten ein nicht allzu tiefes Gewässer mit hinreichender durchschnittlicher Wassertemperatur (wärmere Region) bevorzugen. Hierbei ist ein starkes Nord-Südgefälle vorstellbar. Ausnahmen stellen diesbezüglich Warmwassereinleiter von Kraftwerken dar. Je länger die Fressphase des Karpfens aufgrund der Wassertemperatur anhält, umso größer wird die Chance, dass in diesem Gewässer ein Ausnahmefisch heranwächst. Die Wassertemperatur wird auch stark durch die Gewässertiefe beeinflusst. Seichte Gewässer erwärmen sich viel rascher als tiefe Gewässer und kühlen im Herbst auch wieder schneller ab. An flachen, großen Gewässern haben wir auch die besten Voraussetzungen für das Entstehen von natürlicher Nahrung aufgrund des Lichteinfalles. Auch ein rascher/ständiger Sauerstoffwechsel ist an diesen Gewässern wegen deren Größe sowie der Gewässerschichtenumwälzung bei kräftigem Wind vorhanden. Der Balaton war für mich mehr als ein Jahrzehnt ein solches Gewässer.
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Der Blattensee war für mich mehr als eine prägende Herausforderung!
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In tiefen Gewässern sind sehr oft tote Zonen (Sauerstoffmangel/Licht/Nahrung) gegeben. Deshalb sind diese Gewässer vielfach nicht so produktiv wie flache Gewässer.

Große, flache Gewässer haben auch den Vorteil, dass in ihnen die Nahrungskonkurrenz kleiner ist als in kleineren Gewässern. Durch den Nahrungsüberschuss in großen Gewässern wachsen die Fische in diesen besser ab. An großen Gewässern sind die Fische jedoch weit schwieriger ausfindig zu machen und an den Futterplatz zu gewöhnen/binden.
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4. Erkundung Vorort

Ich persönlich bevorzuge eine Gewässererkundung Vorort. Einerseits kann man sich von der Gewässerstruktur ein besseres Bild machen, andererseits kann man sich auch am Gewässer ein wenig umhören. Von der einheimischen Bevölkerung/Anglern erhält man oft wertvolle Informationen. Auch bei den ortsansässigen Angelgerätehändlern kann man oft Wissenswertes bezüglich der Rahmenbedingungen (Bestimmungen) sowie der Fangergebnisse einholen. Die Erkundung – Vorort beschränkt sich für mich sicherlich auf Entfernungen von zwei bis dreihundert Kilometer. Bei größeren Distanzen sonst sollte man diese auchmit einem mehrtägigen Angelgang verbinden.
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Gewässererkundung Anfang der 90-er in Ungarn Zalaszentmihály. Damals hatten wir nur die Karte, Erfahrung und Beurteilungsgabe.
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Die erhaltenen Informationen sollten wir jedoch kritisch bewerten. Gezeigte Fotos sind diesbezüglich schon überzeugender. Denn die Märe vom Riesenfisch, der Seerosenfelder niedermähte und starke Schnüre sprengte, haben wir schon viel zu oft gehört.
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4. Natürlicher Bestand/Besatz

Eine sehr wesentliche Information ist die Bestandsdichte an Karpfen des Gewässers, das wir beangeln wollen. Reproduzieren (laichen) die Karpfen in diesem Gewässer? Doch noch wesentlicher ist: Gibt es hier wirklich ein Aufkommen von unserem Zielfisch jährlich? Nur wenn die Rahmenbedingungen absolut passen, wird aus den geschlüpften Larven ein Karpfen heranwachsen. An wenigen besonderen Gewässern – wie dem Po und auch fallweise an der Tisza (nicht alljährlich) – gibt es ein natürliches Aufkommen an Karpfen.
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Ein einsömmeriger Karpfen aus der Tiszaregion – hier laichen sie noch!
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In unseren Breiten wird die Erhaltung der Bestände mit Masse durch Besatzmaßnahmen abgedeckt. Wenngleich in besonderen Habitaten wie den Donauauen es auch fallweise zu einer natürlichen Reproduktion kommen kann. An den Gewässern in unseren Regionen sind Informationen bezüglich der erfolgten Besatzmaßnahmen wesentlich für unseren Angelerfolg. Wurde das Gewässer schon besetzt und in welcher Größenordnung?

Wie lang liegt der Erstbesatz zurück? Sehr positiv auf die Fischstruktur wirkt sich auch aus, wenn nicht zu intensive Besatzmaßnahmen getätigt wurden. Der Erstbesatz sollte hingegen mindestens 20 Jahre zurückliegen. Auch wäre es von Vorteil, über die Herkunft des Besatzes etwas ausfindig zu machen.
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Aus den getätigten Besatzmaßnahmen wächst der eine oder andere Großkarpfen heran!
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Dadurch ist man befähigt Ableitungen über die besetzte Rasse sowie deren Wachstum zu treffen. Die Ursprungsheimat unseres heutigen Karpfens ist Mittelasien. Durch natürliche Wanderungen verbreitete sich der Karpfen in dem Raum Kaspisches und Schwarzes Meer, von wo er in den mitteleuropäischen Raum gelangte. Es lässt sich jedoch kaum mehr nachvollziehen, ob sich der Karpfen natürlich verbreitete oder ob dies durch Einfuhr geschah. Schon von den Römern wurde der Karpfen angeblich über Griechenland nach Italien eingeführt und über Jahrhunderte von Menschenhand weiter gezüchtet. Als am widerstandsfähigsten stellte sich die Urform des Wildkarpfens heraus. Die Schuppen- und Spiegelkarpfen wachsen von allen Karpfenformen jedoch am besten ab. Wobei die Schuppenkarpfen gegenüber den Spiegelkarpfen als unempfindlicher gelten. Kreuzungen von Rassen aus dem slawischen und pannonischen Raum sind oft sehr großwüchsig. Das sollten wir in unseren Entschlüssen berücksichtigen.
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5. Die Wahrscheinlichkeitsrechnung

Die Chancen auf den Fang eines Ausnahmefisches lassen sich anhand einer angenommenen Wahrscheinlichkeitsrechnung verdeutlichen. Gehen wir davon aus, dass in einem 6 ha großen Gewässer seit ca. 25 Jahren ein jährlicher Karpfenbesatz von 500 bis 1000 kg erfolgte. Sollten in den letzten 15 Jahren aus jedem Besatz etwa zwei Fische im Gewässer verblieben sein, so sind in diesem Gewässer in unserem Raum bei normalem Wachstum (0,75 kg) jetzt ca. 30 Stk. 10 bis 15 Kilo sowie ca. 15 Stk. 5 bis 10 Kilo Fische sowie reichlich Besatzfische unterwegs.Wenn aus diesem Bestand fünf Karpfen besonders gut abgewachsen sind, so wiegen diese möglicherweise jetzt an oder über 20 kg. Um diese Karpfen zu fangen, stehen die Fangchancen für uns nicht besonders gut. Der Fang dieser starken Fische erfordert viel Ausdauer, Geduld und Beharrlichkeit. Ich bin oft schon sehr lange Zeit auf einen Ausnahmefisch angesessen, bis ich Erfolg hatte.
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5. Zusammenfassende Feststellungen

Der Gewässerauswahl beim Fang von Großkarpfen kommt große Bedeutung zu und erfordert einiges an Erfahrung und Kenntnisse von uns. Wir sollten größere, nicht allzu tiefe Gewässer ausfindig machen, die eine durchschnittlich hohe Wassertemperatur aufweisen. Das Gewässer sollte nicht übermäßig besetzt sein. Je größer das Gewässer umso geringer ist vielfach der Angeldruck, sofern die Berufsfischerei an diesem verboten ist. Auch sollten Sie darauf achten, dass Sie von den geltenden Bestimmungen (Nachtangel-, Boilie-, Bootsangelverbot) nicht zu stark eingeschränkt werden. Besonders im slawischen, pannonischen, aber auch italienischen Raum sind sehr gute Möglichkeiten mit wenigen Einschränkungen für ein erfolgreiches Karpfenangeln gegeben. Bei schon bekannten Karpfengewässern ist für uns Angler manches klarer (bekannte Paylake, Radudta, Merenje, etc.).
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Die Herausforderung liegt für mich jedoch in den nahezu anonymen heimatlichen/benachbarten Gewässern (Donau, Drau, Balaton, Tisza, Po etc.). Solch natürliche, schwierig zu beangelnde natürliche Gewässer verlangen uns alles ab, bringen aber vielfach Enttäuschungen, die es zu bewältigen gilt. Der Fang eines starken Fisches an diesen Gewässern erfordert von uns das Ziehen an allen Registern unseres Wissens, Fähigkeit und Erfahrungen. Fische, die wir an solchen Gewässern über den Kescher führen konnten, haben für uns Angler sicher einen gewaltigen Stellenwert!
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Wer das Ziel nicht kennt, wird den Weg nicht finden!
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Viel Erfolg beim Aufspüren von Top-Gewässern!
Michael Komuczki