27 Jun

Schwebender Köderfisch Montage – Einfach mehr Räuber

Schwebender Köderfisch Montage: Viele Angler in Deutschland lieben es Zander, Barsch, Hecht und Co. mit Köderfisch nachzustellen. Bei gleichmäßig ausfallenden Fängen fragt man sich irgendwann, wie man seine Ausbeute optimieren kann. Eine super Herangehensweise ist es eine Montage mit schwebendem Köderfisch zu bauen.

Dieser Zander konnte sich die Grundel einfach nicht entgehen lassen.
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Vorteile der Montage

Ganz besonders gerne wird diese Montage über schlammigem bzw. unsauberem Grund eingesetzt, da sich hier der Köderfisch leichter von den Räubern auffinden lässt. Auch im Flieswasser kann man versuchen den Köfi über dem Grund attraktiv in der Strömung pendeln zu lassen. Im Stillwasser dahingegen lassen sich die Räuber der mittleren Wasserschichten ansprechen. Ein Vorteil, der für alle Praktiken gilt: Der Ansaugdruck wird ähnlich wie bei einem Pop-Up verringert, weshalb der Köderfisch schneller inhaliert wird.

Fangfreude ist geteilte Freude. Matze mit schönem Deadbait Hecht.

Aufbau der Montage

Eine Montage mit schwebendem Köderfisch lässt sich super leicht bauen. Dabei gibt’s verschiedene Herangehensweisen:

1. Möglichkeit: Die Montage mit Matze’s Auftriebssystem

Wenn es gewünscht ist, dass der Köder dicht über Grund auftreibt, bietet sich ein Auftriebssystem an. Der Köder wird an einem Seiten- oder Laufblei angeboten. Der Balsaholzstab wird in den Köderfisch gesteckt und sorgt dafür, dass er mit dem Kopf nach unten am Grund steht, wie eine gründelnde Beute. In leichter Strömung besonders zu empfehlen.

2. Möglichkeit: Auftriebssystem nach Eigenbau

Mit einer vielleicht etwas geringeren Ausbeute lässt sich so ein Auftriebssystem auch prima selbst bauen. Dazu organisierst du Dir zwei Bälle aus auftreibendem Schaumstoff und bringt diese vor dem Köderfisch an einem langen Stahlvorfach an. Gleicher Effekt mit dem DIY Gefühl. Im Folgenden eine Skizze für Dich.

Auch im Köderfisch sollte sich für das gewünschte Ergebnis eine Kugel befinden.
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Das restliche Tackle lässt sich recht einfach gestalten. Als Rollen finden meist Freilaufmodellen ihren Einsatz, da hier der Räuber nach dem Biss frei abziehen kann. Aber du kannst auch deine Stationärrollen nutzen, solltest allerdings sicherstellen, dass auch hier der Fisch bei einem potentiellen biss keinen Widerstand spürt. Top Tipp: Fixiere die Schnur mittels einem Gummi auf dem Griff und öffne den Rollenbügel.

Als Rute werden meist stabile (Wurfgewicht bis 100 Gramm), 3,30m – 3,60m lange Ansitzruten eingesetzt. Gerade zum Hechtangeln kannst du auch Deine Karpfenruten verwenden. Möchtest du Dich weiter spezialisieren, schaue Dir mal unsere speziellen Deadbait Zander / Deadbait Hecht (Köderfischruten) an.

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